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Letztes Comenius-Meeting

19. - 24. April 2015

 

Das letzte Meeting unserer Comenius-Projektes fand in Çorum in die Türkei satt. Die Gruppe unserer Schule flog von München nach Ankara und setzte die Reise ins anatolische Hochland mit einem landestypischen Bus für 16 Personen fort. Gegen Abend erreichten wir Çorum, wo die gastgebenden Familien schon auf unsere Schülerinnen und Schüler warteten.

 

 

Die offizielle Begrüßung am Mehmetçik Anadolu Lisesi begann am Montag etwas später, weil viele Lehrkräfte und SchülerInnen aus den anderen Ländern erst mitten in der Nacht angekommen waren. Als der türkische Entwurf für die gemeinsam zu erstellende „Sun declaration“ vorgestellt wurde, beschlich uns das Gefühl, dass hierzu noch ein gutes Stück Arbeit zu leisten war. Eine spontan herbeigeführte Bildung von Arbeitsgruppen zur Diskussion von Inhalten und Form der Erklärung geriet etwas chaotisch, nicht zuletzt deshalb, weil die Englischkenntnisse doch recht vieler TeilnehmerInnen nicht für eine Diskussion ausreichten. Trotzdem stellten am Ende der Arbeitszeit alle Gruppen Ideen und Anregungen vor, sehr oft SchülerInnen unseres Gymnasiums.

 

Am ersten Abend erwartete uns ein sehr schmackhaftes Büfett im örtlichen Kulturzentrum, sowie eine wirklich gute Show der Chorgruppe unserer Partnerschule. Die Mädchen und Jungs boten Evergreens, türkische Popmusik und Tanzeinlagen mit viel Talent und Temperament.

 

 

Der folgende Vormittag führte die ganze Gruppe ins neue Museum von Çorum, in dem wir vieles über die Geschichte der Hethiter lernten, die vor drei- bis viertausend Jahren in dieser Gegend lebten. Im Rahmen des Besuches einer örtlichen Behindertenwerkstatt konnten dann einige Mitglieder unserer Gruppe eine spezielle Maltechnik kennen lernen, das „Paper Marbling“. Leider gab es nur eine Vorrichtung zum Ausprobieren.

 

 

Am Mittwoch lag dann ein hartes Stück Arbeit vor uns: wir wollten unsere „Sun declaration“ fertig stellen. Diesmal hatten wir für jede Gruppe einen Ausdruck der Entwürfe als Grundlage, und es gelang tatsächlich, für jede Gruppe die Änderungswünsche zu sammeln und vorzustellen. Die Schülergruppe traf dann einige Entscheidungen zu Form und Inhalt, beteiligte Lehrkräfte stellten die Punkte zusammen und ordneten sie an, der endgültige Entwurf wurde an der Leinwand noch einmal vorgestellt und schließlich abgestimmt.

 

 

An diesem Abend brachten die Gastgeber Speisen und Getränke mit in die Schule, die Diskothek im Keller des Gebäudes geriet aber doch etwas laut, so dass sich die Lehrkräfte eher zurückzogen.

 

Am Donnerstagmorgen war es dann geschafft: Alle konnten die sechsmal ausgedruckte „Sun declaration“ unterzeichnen, die als Abschluss unseres Projektes entstand. Natürlich mussten auch alle Koordinatoren der teilnehmenden Schulen – gleichzeitig – unterschreiben, und jede Schule bekam ein Exemplar ausgehändigt.

 

 

Busse brachten uns anschließend nach Alacahöyuk und nach Bohazkale zu den wichtigsten Ausgrabungsstätten der Hethiter. Leider erschwerte kaltes Wetter, teilweise mit Schneetreiben den kulturhistorischen Genuss. Trotzdem war es beeindruckend, die Fundamente von Hattusa, der Hauptstadt der Hethiter zu sehen. Durchgefroren wie wir waren fiel es aber schwer, beim gefühlt zehnten Tor in der Befestigungsmauer der antiken Stadt noch einmal aus dem Bus auszusteigen.

 

 

Im dortigen Museum konnten wir übrigens auch die im Jahre 2011 von Berlin zurückgeforderte Sphinx von Hattusa bewundern.

 

Am Freitag trafen sich alle zum letzten Mal an der Schule. In einer offiziellen Verabschiedung aller Gäste erhielten wir unsere Teilnehmerurkunden. Dazu konnte die Schule den Schulbeauftragten der Region Çorum begrüßen. Er überreichte die Zertifikate und richtete auch einige Sätze in deutscher Sprache an uns, da er für einige Zeit in der Schweiz unterrichtet hat.

 

 

Gisela Höfler

 

 

Workshop Solarenergie

4. März 2015

 

Im März führte Frau Siemoneit einen Workshop „Solarenergie“ mit den Teilnehmern des Wahlfachs Comenius durch. In zwei Gruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler wie Photovoltaik funktioniert.

 

Es standen verschiedene Typen von Solarzellen zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten deren Eigenschaften zunächst durch Verknüpfung als Reihen- und Parallelschaltung. In Solarparks werden dieselben Schaltungen gebaut.

 

Dann sollten sie verschiedene Verbraucher, wie kleine Motoren und bunte LEDs mit den Solarzellen zum Laufen bringen. Doch der graue Himmel erwies sich an beiden Nachmittagen als großes Hindernis für den Betrieb der Motoren. Welch ein Glück, dass es in den Physiksälen noch immer diese antiken Overheadprojektoren gibt, mit ihren extrem starken Glühbirnen!

 

 

Andrea Siemoneit

 

 

Comenius-Meeting in Trestina di Citta di Castello

12. bis 16. Januar 2015

 

Zu Jahresbeginn 2015 empfing uns unsere italienische Partnerschule zum Comenius-Meeting in Trestina di Citta di Castello. Am Sonntag Vormittag brachen wir mit dem Bustaxi nach Umbrien auf. Gegen Abend trafen wir an der Schule in Trestina ein und wurden von Tamara Carnavalli, der italienischen Koordinatorin und von den Gastgeberfamilien empfangen.

 

 

Am nächsten Morgen lernten wir die Schule kennen und trafen uns nachmittags in den entsprechenden Arbeitsgruppen, um die gesammelten Informationen zu den verschiedenen Arten von Solarenergie zu ergänzen und zusammenzustellen. Am Dienstag empfing uns der Bürgermeister von Citta di Castello, bevor wir eine Führung durch eine Kunstausstellung in einem Renaissance-Palast erhielten mit zahlreichen Ausführungen zu mittelalterlicher Malerei und Deckenfresken.

 

 

Der Bus brachte uns wieder zu der etwa zehn Kilometer entfernten Schule für einen Workshop zum Thema Passivhaus.

 

Am Mittwoch wartete ein Ausflug zu einem nahegelegenen Wasserkraftwerk am Oberlauf des Tiber: MOLA CASANOVA; hier am Tiber in Umbertide stoßen übrigens die afrikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander, weshalb dieses Kraftwerk zum Heizen auch geothermische Energie in kleinem Umfang gewinnt. Teil der Anlage sind auch Räumlichkeiten für Experimente und Anschauungsmaterial zu Stromgewinnung, so dass wir mehrere physikalische Experimente verfolgen konnten. Am Abend hatten in einer nahegelegenen Gemeindehalle die Eltern und Lehrer des gastgebenden „Istituto Comprensivo Statale Albert Burri“ für alle TeilnehmerInnen des Meetings ein Abendessen vorbereitet.

 

 

Der Besichtigungsausflug brachte uns nacheinander in die mittelalterlichen Städte Gubbio und Assisi. Bei fast touristenfreier Kälte entdeckten wir mit unserer sehr fachkundigen Reiseleiterin die beiden an den Hang gebauten Städte mit den im Mittelalter erstellten und in der Renaissance mehrfach umgebauten Häusern, samt Erbebenankern. Sehr beeindruckend waren natürlich die Kirchen voller Fresken und die Informationen zum Leben des heiligen Franziskus.

 

 

Bei der offiziellen Verabschiedung am Freitag erhielt auch unsere Gruppe ihre Teilnehmerurkunden, bevor wir mittags mit dem Bustaxi wieder die Heimreise antraten.

 

 

Gisela Höfler

 

 

Fotoausstellung Sunny Sustainability

25. Oktober 2014

 

Teil unseres geplanten Projektes war die Organisation einer Fotoausstellung. Eine Gruppe des Wahlfaches kümmerte sich um die Auswahl und Anordnung der schönsten Bilder von der Sonne und von Sonnenphänomenen aus allen beteiligten Schulen. Zum Meeting am Luitpold-Gymnasium durften wir in der Hauptstelle der Sparkasse Wasserburg unsere Fotos präsentieren, wir konnten sie so auch unseren Gästen aus Finnland, Slowenien, Italien und der Türkei zeigen. 

 

 

Nach drei Wochen bauten wir die Ausstellung in der kleinen Aula unserer Schule auf.

 

 

Gisela Höfler

 

 

Ausflüge im Rahmen des Comenius-Meetings

2. Oktober 2014

 

Am Donnerstag starteten wir zu unserem zweiten Ausflug mit dem Bus. Vorher trafen sich alle Gäste nochmal zum Gruppenphoto vor der Sonnenuhr unserer Schule, und die Delegationen bekamen von Herrn Rink ihre Teilnehmerurkunden überreicht.

 

 

Nachdem wir am vorangegangenen Sonntag schon – ebenfalls mit dem Doppeldecker – nach München gefahren waren und das Olympiazentrum sowie die Innenstadt besucht hatten, machten wir diesmal zunächst in Haag Station, wo die große Gruppe eine professionelle Führung durch das Unternehmen Schletter erhalten hat.

 

 

Nach dem Mittagessen in der dortigen Kantine brachte uns der Bus an den Herzogstand am Walchensee. Der Weg zum Berggasthof führte über eine Forststraße, einen Wandersteig oder die Gondelbahn, so dass sich drei Gruppen auf den Weg machten. Am Abend hatten wir die große Wirtschaft für uns alleine, bezogen die Mehrbettzimmer und Lager, nach dem Essen kamen die mitgebrachten Gitarren zum Einsatz. Der nächste Morgen schenkte uns einen Sonnenaufgang über dem Wolkenmeer.

 

 

Die Gäste aus Finnland und Italien brachen am frühen Morgen auf zur Zugspitze, wo sie bei strahlendem Sonnenschein den fast geschmolzenen Gletscher besichtigen und Deutschlands höchsten Berg kennenlernen konnten, bevor alle abends zum Flughafen reisten. Die Gruppen aus Slowenien und der Türkei waren schon mittags aufgebrochen.

 

 

Für die meisten Fotos bedanken wir uns recht herzlich bei Peter van Bagh aus Porvoo, Finnland, der noch weitere Aufnahmen unseres Treffens auf die Homepage der finnischen Schule gestellt hat:

http://peda.net/veraja/porvoo/linnankoskenlukio/kansainvalisyys/wasserburg_am_inn

 

Gisela Höfler

 

 

Fachvorträge im Rahmen des Comenius-Meetings

1. Oktober 2014

 

Am Mittwoch fanden an unserer Schule zwei Fachvorträge im Rahmen des Comenius-Projektes „Sunny sustainability“ statt. Herrn Christian Klimmer, der Klimaschutzmanager der Stadt Wasserburg hat unseren europäischen Gästen das Energiekonzept unserer Stadt vorgestellt.

 

 

Für einen ausführlichen Fachvortrag, ebenfalls in englischer Sprache konnten wir Herrn Architekten Florian Lichtblau aus München gewinnen. Zum Thema „Solar architecture“ stellte er uns dar, wie man mit der Kombination verschiedener erneuerbarer Energien und umweltfreundlicher Holzbauweise ganze Wohnblocks energetisch sinnvoll sanieren  und renovieren kann.

 

Hier Herr Florian Lichtblau mit Irmeli Miettinen aus Kuopio, Finnland.

 

Gisela Höfler

 

 

Comenius-Meeting am LGW

27. September bis 2. Oktober 2014  

 

 

41 Schüler und Lehrer aus vier Ländern haben sich am Montag im Luitpold-Gymnasium getroffen. Die Teilnehmer des europaweiten Comenius-Projekts wurden von Schulleiter Peter Rink willkommen geheißen. Er freute sich über so viel europäische Verständigung, trotz Sprachbarrieren.

 

Die teilnehmenden Lehrer des europaweiten Comenius-Projekts Wasserburger Schülern. Foto : Hintermayr

 

Gemeinsam mit zwei finnischen, einer italienischen, einer slowenischen und einer türkischen Schule, arbeiten Schüler des Luitpold-Gymnasiums (LGW) am Comenius-Projekt "sunny sustainability". Dieses Programm wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit europäischer Schulen, sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Unter dem Slogan "sunny sustainability" arbeiten die Jugendlichen seit Oktober 2013 an Projekten über die Sonne, wie beispielsweise Fotovoltaik oder Solararchitektur.

 

Bis Freitag befanden sich 41 Lehrer und Schüler aus Kuopio und Porvoo in Finnland, Città di Castello in Italien, Slovenj Gradec in Slowenien und dem türkischen Çorum in Wasserburg, um sich über Fortschritte im Rahmen des Projekts auszutauschen. Am Montag fand die offizielle Begrüßung im Gymnasium statt. Die Gäste wurden musikalisch durch volkstümliche Musik der "Saitenpfeiffer" und optisch durch die Trachten der Gastgeber auf ihren Aufenthalt in Bayern eingestimmt. Schulleiter Peter Rink hieß die Gäste auf Englisch willkommen. Er betonte, wie schön es sei, dass man sich in Europa verstehe, obwohl so viele verschiedene Sprachen gesprochen werden. "Das funktioniert nicht in allen Ländern und Erdteilen so gut". Danach wurden die Vertreter der Schulen in ihrer jeweiligen Landessprache von Schülern des LGW begrüßt, die Gäste stellten sich im Anschluss daran kurz vor. Einige von ihnen beherrschten sogar etwas deutsch.

 

 

Am Nachmittag habe die Begrüßung durch den Bürgermeister auf dem Programm der Gäste gestanden, berichtete Gisela Höfler, Projektkoordinatorin am LGW. Außerdem habe man die Fotoausstellung in der Sparkasse besucht. Dort werden im Rahmen des Comenius-Projekts von den Schülern gesammelte Sonnenfotos und Bilder von Sonnenphänomen ausgestellt. Während ihres Aufenthalts wurde die Firma Schletter in Haag besucht, außerdem stand ein Ausflug zum Herzogstand mit anschließender Bergübernachtung auf dem Programm. Des Weiteren habe es Workshops und Vorträge rund um das Thema "sunny sustainability" gegeben, so Gisela Höfler weiter.

 

"Das Faszinierende an dem Projekt ist, dass man Schüler und Lehrer aus anderen Ländern kennenlernt und erlebt. Man sieht, wie andere Schulen organisiert sind und wie das Schulklima dort ist", erzählte die Lehrerin. Projektsprache sei Englisch, das zeige den Schülern, warum es so wichtig sei, diese Sprache zu lernen, betonte Gisela Höfler. Die Schüler profitierten von dem Projekt. "Sie können Kontakte ins europäische Ausland knüpfen und sich um einen Gast kümmern oder in Gastfamilien zu leben". Das Pflegen von Kontakten erleichtere ein gemeinsames Netzwerk der Teilnehmer des Comenius-Projekts, bei dem rund 250 Schüler und Lehrer registriert seien, um sich auszutauschen, erzählte Gisela Höfler. "Es herrscht nach wie vor reger Kontakt". Zusätzlich zum interkulturellen Austausch befassten sich die Schüler mit den Themen Nachhaltigkeit, Sonne und Solarenergie.

 

Das Thema "sunny sustainability" ist für Daniela Haufellner am Anfang zweitrangig gewesen, erzählte die Schülerin des LGW. Ihr habe die Idee gefallen, dass sich europäische Schulen austauschen. Deshalb nehme sie am Comenius-Projekt teil. "Man merkt schon, dass es Unterschiede zwischen den Kulturen gibt, wenn man beispielsweise über Sitten oder die verschiedenen Schulsysteme redet", so die Schülerin. Zu sehen, wie in anderen Ländern die Schule funktioniert, ist einer der Gründe gewesen, weshalb Saara Postila aus Finnland an dem Projekt teilnimmt. "Außerdem interessieren mich fremde Länder und Kulturen". Wasserburg gefalle ihr gut. "Eine hübsche Stadt", lautete ihr Urteil.

 

Patricia Hintermayr

 

 

Finnen am Luitpold-Gymnasium

Zum ersten Mal war am Luitpold-Gymnasium eine Gruppe finnischer Schülerinnen und Schüler zu Gast. Auf Grund des Kontakts zur Hatsalan klassillinen kuolo in Kuopio im Rahmen des Comenius-Projektes ergab sich kurzfristig die Möglichkeit zu einem bilateralen Austausch. Dabei konnten die teilnehmenden Jugendlichen ihre Englischkenntnisse anwenden. Die begleitenden finnischen Lehrkräfte hatten bereits genaue Vorstellungen vom Ablauf des Programms für ihre 18 „students“. So reiste die Gruppe am Mittwoch per Zug nach Dachau und besichtigte das KZ-Dokumentationszentrum.   

 

 

Am Montagnachmittag erreichten die Gäste von der finnischen Seenplatte unsere Schule und wurden von den Gastfamilien in Empfang genommen, bevor sie am Dienstag in kleinen Gruppen den regulären Unterricht der 10. Klassen besuchten. Neben dem offiziellen Empfang durch den Schulleiter Herrn Rink stand auch eine Sonnenbeobachtung am Teleskop der Schule auf dem Programm bei strahlendem Wetter unter besten Bedingungen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine erkundeten die finnischen Gäste zusammen mit ihren jeweiligen Austauschpartnern die Wasserburger Altstadt.  

 

Am Mittwochabend, bei der Rückkunft der finnischen Gruppe aus Dachau, wartete bereits ein kleines Büffet aus mitgebrachten Speisen in der Schulmensa. Gemeinsam mit Eltern und beteiligten Lehrern genossen alle den milden Abend, unter anderem beim Spiel auf der Beach-Volleyball Anlage, um die uns die finnischen Schülerinnen und Schüler sehr beneideten.  

 

Ein Busausflug führte die Finnen am Donnerstag nach Berchtesgaden ins Salzbergwerk, und anschließend zu einer kleinen Bergwanderung zur Wallfahrtskirche Maria Gern. Herr Werner Gartner empfing die Gäste am Freitagmorgen als 2. Bürgermeister im Sitzungssaal des Rathauses und führte sie auch in beide Rathaussäle. Anschließend verabschiedeten sich die Finnen aus Wasserburg, um vor dem Heimflug am Abend noch München zu besichtigen. Der Gegenbesuch der deutschen Teilnehmer des Austausches in Kuopio ist für April kommenden Jahres geplant.  

 

Christina Hofmann & Gisela Höfler 

 

 

2. Comenius-Meeting in Slovenj Gradec

 

 

Das zweite Treffen mit unseren Comenius-Partnerschulen aus Finnland, Türkei, Italien und Slowenien fand in Slovenj Gradec statt. Die Gruppe vom Luitpold-Gymnasium war am meisten beeindruckt von der herzlichen slowenischen Gastfreundschaft. Dieses junge, 1991 gegründete Land des ehemaligen Jugoslawien ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

 

Die reizvolle Berglandschaft ist für uns „Voralpenländer“ nicht wirklich neu. Sehr interessant war hingegen die Besichtigung der stillgelegten Blei- und Zinkmine „Podzemlja Pece“ in Mežica ganz im Norden des Landes, an der Grenze zu Österreich, eine Mine in der seit kurzem auch ca. fünf Kilometer der Stollen für Trekking-Biker befahrbar sind. Für die Einfahrt in die Ebene 7 mussten alle TeilnehmerInnen der Besichtigung in einem winzigen Holzzug Platz nehmen und etwa eine Viertelstunde während des Transports die Türen geschlossen halten.

 

Fotos: die Teilnehmerinnen vom Luitpold-Gymnasium mit der deutschsprachigen Führung des Bergwerks.

 

Der Busausflug aller Beteiligten nach Ljubljana (deutsch: Laibach) führte bei strahlendem Wetter in eine interessante Stadt mit einer großzügigen Fußgängerzone und vielen Cafés und Restaurants im Freien, auch am Fluss Ljubljanica. Teil der Besichtigung war ebenso der Besuch des „Hauses der Experimente“ mit Versuchsanordungen zu physikalischen Phänomenen. Vor der Rückkehr nach Slovenj Gradec konnten wir noch Bled besichtigen und am See spazieren gehen.

 

Während der „workshops“ an der „Prva osnovna sola“ stellten die Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Länder ihre Heimatstadt und ihre Schule vor, sowie erneut beeindruckende Photos der Sonne. Die Gastgeberschule zeigte anschaulich die Wirkungsweise von Photovoltaik mittels Strommessgeräten an einem mobilen Paneel. In einem Sprachen-workshop verglichen die Mädchen und Jungen außerdem verschiedene wichtige Äußerungen in den Sprachen der teilnehmenden Schulen.

 

Im kommenden September wird dieses internationale Meeting am Luitpold-Gymnasium stattfinden. Thema des nächsten Schuljahrs und damit des abschließenden zweiten Jahres des Projektes „Sunny sustainability“ sind verschiedene Formen von Solarenergie. Jetzt können wir auch unseren Sieger beim Wettbewerb für ein offzielles Projekt-Logo präsentieren:

 

Astro-physikalischer Vortrag

14. März 2014

 

Im Rahmen des Comenius-Projekts „sunny sustainability“ konnte als Referent der ehemalige Leiter der Volkssternwarte München, Herr Hans-Georg Schmidt gewonnen werden. Die Veranstaltung fand am Freitag, den 14. März um 19.00 Uhr in der großen Aula des Gymnasiums statt. Hans-Georg Schmidt ist engagierter Amateurastronom, u.a. mit Schwerpunkt Sonnenbeobachtung, hat Astro-Kurse an verschiedenen Volkshochschulen abgehalten und war lange Jahre Astronomie-Dozent für das „Studium Generale“ an der VHS Pullach und ist in zahlreichen nationalen und internationalen astronomischen Vereinen, Gesellschaften und Organisationen tätig.

 

Seit Jahrmilliarden spendet unser Heimatstern Licht und Wärme. Es sieht ganz danach aus, als ob er damit noch eine geraume Weile weiter machen wird. Inzwischen wissen die Menschen ziemlich genau, wie unsere Sonne entstanden ist, wie sie ihre Energie erzeugt und wie sie schließlich vergehen wird. Zudem hat sich heraus gestellt, dass die Sonne nicht absolut gleichmäßig strahlt: Sie zeigt merkwürdige Aktivitätszyklen, die auch uns auf der Erde betreffen.

 

 

Otto Höchstetter

 

 

1. Comenius-Meeting in Porvoo

12. bis 18. Januar 2014

 

 

Unsere Anreise an die finnische Südküste gestaltete sich schwierig, da der Anschlussflug von Hamburg nach Helsinki wegen technischer Probleme abgesagt wurde. Beim Abendflug der Finnair blieben dann unsere Koffer in Hamburg, und konnten erst am folgenden Morgen an die gastgebenden Schule angeliefert werden. Ohne unsere warmen Kleidungsstücke (in den Koffern) warteten wir dann bei eisigen -15° C auf den Bus zum Flughafenhotel, in dem wir auf Kosten der Fluggesellschaft übernachtet haben. Im Taxi ging es am Montag morgen zum Linnankoski Lukio in Porvoo.

 

Die lange vorbereitete Videokonferenz mit den meisten teilnehmenden Schulen zur Eröffnung der Veranstaltung gestaltete sich etwas chaotisch. Wir konnten die 10d und Herrn Schernhammer schon sehen, aber wegen eines ausführlichen Vortrags von Jouko Lehmuskorpi, dem Comenius-Koordinator der gastgebenden Schule mussten die Grüße vom LGW ausfallen, die Stunde in Wasserburg war dann schon zu Ende.

 

Später konnten aber die in Porvoo anwesenden Schülerinnen und Schüler aller teilnehmenden Länder ihre schönsten Photos von der Sonne und von Sonnenphänomenen vorstellen. Während der Woche führte außerdem noch jede Delegation für die anderen Gruppen ihren vorbereiteten Workshop durch. Das Bild zeigt finnische Mädchen beim „deutschen“ Workshop von unserer Wahlgruppe Comenius, der sehr großen Anklang fand.

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Schulen kommunizieren über ein geschlossenes Netzwerk bei Yammer. Unser Projekt hat inzwischen auch eine eigene Internetseite:
http://sunnysustainability.wikispaces.com

Es gab ebenso Gelegenheit, den Unterricht zu besuchen. Die begleitenden Lehrkräfte vereinbarten die Einzelheiten für das nächste Meeting in Slowenien im April.

 

Ein gemeinsamer Ausflug nach Helsinki führte die Gruppe an die physikalische Fakultät der Universität zum Vortrag eines Astrophysikers über die Sonne, vor einer Stadtrundfahrt und einem Bummel im Zentrum.

 


Foto: alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Finnland, Italien, Slowenien, Deutschland und der Türkei vor dem Sibelius-Denkmal in Helsinki

 

Alle Schülerinnen und Schüler sind bei diesem Programm in Gastfamilien untergebracht. Gesellschaftlicher Höhepunkt des Meetings war sicher der Dienstag abend, an dem alle „students“ sowie die Lehrkräfte ein Abendessen in der Schulmensa genossen und nachher zur Musik der Schulband tanzten.

 

Beeindruckend sind natürlich die flache Laufbahn der Sonne, der späte Aufgang und der Sonnenuntergang am Nachmittag, sowie die Temperaturen von durchschnittlich -15°C. Hier sind die Jungs vom LGW beim Verlassen der Schule in entsprechender Kleidung zu sehen. 

 



Ein Kontrast zum Luitpold-Gymnasium sind auch die lockere Auffassung von Pünktlichkeit am Linnankoski lukio, die selbstverständliche Benutzung aller Mobiltelefone in der Schule überall in Finnland und das kostenlose Mittagessen in der Mensa für alle Schülerinnen und Schüler.

 

 

Sonnenbeobachtung mit dem Teleskop

18. November 2013

 

Am Freitag, den 8. November ermöglichte das warme Sonnenwetter einen ersten Einsatz des Teleskops unserer Schule. Unter der Leitung von Otto Höchstetter bauten Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses Comenius das Teleskop im dafür vorgesehenen Aufbau des Mittelbaus auf und konnten – teilweise das erste Mal – durch den Filteraufsatz hindurch in die Sonne blicken. Deutlich erkennbar ist zur Zeit ein Ring von Sonnenflecken.

 

 

Wir unternahmen auch verschiedene Versuche, Photos durchs Okular zu schießen. Von allen beteiligten Schulen ist das Luitpold-Gymnasium die einzige mit einem eigenen Teleskop. Wir haben dieses Photo ins Kommunikationsnetzwerk unseres Comenius-Projektes hochgeladen und sind natürlich umgehend von den anderen Schulen zu weiteren Photosequenzen aufgefordert worden, was wir wohl wetterbedingt aufs Frühjahr verschieben müssen.

 

 

Unser Fragebogen wird in nächster Zeit von allen beteiligten Schülerinnen und Schüler online ausgefüllt. Im Anschluss daran wertet unsere Gruppe ihn aus und stellt unseren Partnern die Ergebnisse vor. 

 

 

Das LGW wird Comenius-Partnerschule

12. Oktober 2013

 

Wir freuen uns darüber, dass unsere Schule ab diesem Schuljahr zur Comenius-Partnerschule auserwählt wurde und an einem europaweiten Projekt teilnehmen darf. Von 2013 bis 2015 arbeiten dabei Schüler und Lehrkräfte an einem Projekt mit dem Titel „Sonnige Nachhaltigkeit“ (Sunny sustainability), zusammen mit zwei Schulen aus Finnland (Kuopio und Porvoo nahe Helsinki), einer italienischen (Città di Castello bei Perugia), einer slowenischen Schule (Slovenj Gradec nahe Klagenfurt), sowie einer Schule in der Türkei (Çorum in der Schwarzmeerregion). Projektsprache ist Englisch.

 

Zunächst werden Fotos der Sonne und von Sonnenphänomenen gesammelt und mit Hintergrundinformationen versehen. In der zweiten Phase werden wir Wissen über Solarenergie und Erdwärme erarbeiten, auch in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern. Die Ergebnisse werden veröffentlicht. Alle teilnehmenden Schulen werden ein Meeting für Schüler und Lehrer der anderen europäischen Partnerschulen organisieren.

 

Derzeit arbeiten interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen im einstündigen Wahlfach „Comenius“ mit Frau Höfler, der Projekt-Koordinatorin des Luitpold-Gymnasiums, an der Vorbereitung des einwöchigen Meetings im Januar 2014 in Porvoo, an dem die ersten Schüler der Wahlfachgruppe teilnehmen können. Da das Linnankosken lukio in Porvoo eine Oberstufenschule ist, werden diesmal die Schüler der Q11 mit nach Finnland reisen. Neben den Fotos wird ein Fragebogen für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler erarbeitet.

 

 

Den Rahmen für das Comenius-Programm bildet das Programm für lebenslanges Lernen der Europäischen Union. Dieses Comenius-Projekt wird finanziell unterstützt von der Europäischen Kommission.

 

Gisela Höfler

 

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn