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Alles Gute hat auch mal ein Ende: 

 

Unser Erasmus-Projekt SOHS ist erfolgreich abgeschlossen!

 

War für die teilnehmenden Schüler bereits vor den Sommerferien ein Großteil der Dokumentationsarbeit abgeschlossen, stand den koordinierenden Lehrern noch die Sisyphusaufgabe bevor, das Material in Buchform zu bringen. Dank Katharina Heppel konnte ebenso eine DVD erstellt werden, auf der ein buntes Potpourri von Eindrücken während der Meetings zu sehen ist. Neben einem englischsprachigen Buch, das von unserer Schule zusammengestellt und an die anderen Schulen versandt wurde, ging es insbesondere auch darum, die Ergebnisse in deutscher Sprache bzw. der jeweiligen Landessprache zu veröffentlichen. Erfahrungsgemäß verschwinden englische Versionen oftmals in der Schublade, Bücher in der eigenen Sprache jedoch werden eher zur Hand genommen und bieten in der Praxis wertvolle Anregungen und Informationen.  So ist es der Beharrlichkeit von Gisela Höfler zu danken, die bis zum Schluss konsequent die Beiträge ihrer Wahlfachschüler einforderte, dass Mitte Oktober ein farbenfrohes, gehaltvolles und selbst gestaltetes Buch in Druck gegeben werden konnte. 

 

Unsere Ziele, durch Aktivität gesünder unsere Freizeit zu verbringen, eigenverantwortlich und selbständig zu organisieren und durch interkulturellen Austausch das Bewusstsein für Europa zu stärken, konnten größtenteils verwirklicht werden. Möglichkeiten in der Umgebung unserer Schule für Bewegung und Aktivität wurden erschlossen und dokumentiert: Schlittenfahren, Joggingrunden, Schilanglauf (etwas aufwändiger), Beachvolleyball, Radtouren um Wasserburg etc. Auch in den Schulalltag lässt sich sportliche Betätigung einbinden wie z.B. durch einen Fitnesszirkel im Klassenzimmer, Bewegungspausen, Yogaübungen … Das P-Seminar „gesunder Freizeitsport – selbst organisiert“ konnte dazu ergänzende Beiträge liefern. Daneben werden im Buch die Meetings mit den Örtlichkeiten und den Aktivitäten an den anderen Schulen in Litauen, Spanien, Finnland und Zypern lebendig dargestellt. Eine Auflage incl. DVD liegt für alle Teilnehmer und andere Interessierte bereits vor - bei Bedarf können gerne Exemplare des deutschen Buches bei den koordinierenden Lehrkräften abgeholt werden! Allen Projektschülern wird zusätzlich ein sogenannter Europass ausgehändigt, mit dem offiziell ihre erfolgreiche Teilnahme bestätigt wird.

 

Leider fand das geplante Kontaktboard keinen Anklang bei den Schülern, so dass die Idee, dass sich Gleichgesinnte für sportliche Aktivitäten unkompliziert verabreden können, auf diese Weise nicht verwirklicht werden konnte. Stattdessen soll ein Informationsboard für sportliche Events in der Umgebung eine mögliche Teilnahme an denselben erleichtern. 

 

Auch für die Zukunft sollen also sportliche Aktivitäten über den Unterricht hinaus stattfinden, seien es „Hausaufgaben“ wie selbständiges Laufen oder Workout, wenn  Sportunterricht ausfällt, seien es Events oder Ausflüge mit den über Erasmus angeschafften Materialien (Beachvolleybälle, Langlaufausrüstung, Hüttenschlafsäcke …) oder Aktionstage. 

 

Denn alle Beteiligten sind sich über den Mehrwert von mehr Bewegung mehr als einig!!

 

Gisela Höfler & Birgit Falter

 

 

 

LGW-Schüler unterwegs auf dem Jakobsweg

 

Was mit Erasmus+, einem Bildungsprogramm der Europäischen Union, alles möglich werden kann, konnten fünf SchülerInnen des Luitpold-Gymnasiums mit ihren Lehrern Gisela Höfler und Birgit Falter zuletzt in Spanien hautnah erfahren: „Gesunder Sport - selbst organisiert“ (self-organized healthy sports) war über zwei Jahre hinweg das gemeinsame Thema, unter dem sowohl in Larnaka (Zypern), Kuopio (Finnland), Pajuralis (Lithauen), Wasserburg und jetzt in Palencia (Spanien) von allen Teilnehmern nach Möglichkeiten und Wegen gesucht wurde, wie gesundes Sporttreiben in der Schule und über die Schule hinaus selbst von den Schülern organisiert und umgesetzt werden kann. Bei den internationalen meetings an den verschiedenen Schulen obliegt die Organisation der Woche natürlich den Lehrern, da jeweils 30 Gäste aus dem Ausland zu betreuen sind: Im Mittelpunkt dieses meetings stand u.a. ein Ausflug zum nahe an Palencia gelegenen Jakobsweg, auf dem wir inmitten der Pilger ca. 6,5 km der Wegstrecke bis Carrion folgten, wo wir mit einem kleinen Orgelkonzert auf der einzigen deutschen Orgel in Kastilien überrascht wurden. Einen weiteren Höhepunkt bildete eine Bergwanderung mit 700 Höhenmetern in der Sierra del Brezo: Langsames, stetes Voranschreiten, Finden des eigenen Rhythmus und eine sinnvolle Kräfteeinteilung – so konnten auch ungeübte Bergwanderer schließlich den herrlichen Ausblick vom Gipfel genießen und stolz auf ihre Leistung sein. Neben anderen sportlichen Aktionen in der nahen Umgebung der Schule wie Geocaching per Handy, Klettern in einem Klettergarten oder diverse Ballspiele wurde auch in der Theorie das Projekt vorangetrieben: Die Gestaltung des Einbands und verschiedene Kapitel für das abschließende Buch wurden erarbeitet, die Aktivitäten in Film, Bild und Wort dokumentiert und noch zu erledigende Aufgaben innerhalb der Koordinatoren vereinbart. Hannah Reihofer und Melina Vandrey stellten während der Woche engagiert einen kleinen internationalen Chor zusammen, so dass sie zum Abschlussabend an der Schule einen musikalischen Beitrag der besonderen Art leisten konnten.

 

Während unseres Besuchs feierte als spezielles Highlight die ganze Schule eine europäische Woche. Farbenprächtig versammelten sich nach einer Feierstunde an der Schule alle Schüler zu Aktivitäten vor dem Rathaus, Honoratioren der Stadt und der Region wiesen auf den Mehrwert einer europäischen Kooperation und eines friedlichen Miteinanders hin, dazu Tanz, Musik und schließlich Luftballons in blau und gelb. Anschließend wurden wir internationalen Gäste unseres Erasmusprojekts im Rathaus empfangen. Bei vielen Gelegenheiten durften wir immer wieder die spanische Gastfreundschaft und kulinarische Köstlichkeiten genießen. Viele neue Eindrücke konnten unsere SchülerInnen vor allem auch aus den Familien mitnehmen, Freundschaften sind entstanden, aber auch die Notwendigkeit von Fremdsprachenkenntnissen wurde allen vor Augen geführt, zumal die Verständigung sowohl mit Gasteltern als auch mit den spanischen Schülern sich als große Herausforderung erwies. Dieses Projekt und die Reisen werden von der Europäischen Union finanziell ermöglicht.

 

 

 

 

Meeting in Wasserburg, Germany

1. Oktober 2017

 

Die Vorfreude war groß, als es dann endlich so weit war. Um 10:30 Uhr kamen die Deligationen aus Litauen und Zypern. Für die spanischen Gäste war es dann um 15:45 Uhr so weit und um 19:15 kamen dann finnischen Gäste an der Schule an.

 

2. Oktober 2017

 

Am Montag hatten die Gastgeber die erste Stunde Unterricht und die Gäste lernten unsere Schule kennen. In der 2. Stunde war dann die offizielle Begrüßung durch unsern Schulleiter Herr Rink und durch 4 Schüler bzw. Lehrer die die Sprachen der 4 Gastländer beherrschen. Zu diesem Anlass sind alle deutschen Teilnehmer in Tracht gekommen.

 

In der 3. Stunde hat jedes Land seine bisher durchgeführten sportlichen Aktivitäten vorgestellt. Den Rest des Schultages verbrachten die Gastschüler in den Klassen, um den deutschen Unterricht mit zu erleben. Die meisten hatten um 15:15 Schulschluss und unternahmen dann am Nachmittag mit ihrern Gastschülern etwas.

 

3. Oktober 2017

 

Da dieser Tag ein Feiertag ist, führten die Familien mit ihren Gastschülern Ausflüge durch. Viele fuhren nach München und schauten sich die die Stadt an oder gingen aufs Oktoberfest. Mache besuchten den Zoo oder andere Sehenswürdigkeiten.

 

4. Oktober 2017

 

Am Vormittag hatten die Gäste ein Treffen mit dem Bürgermeister von Wasserburg und dannach eine Stadtführung. Die deutschen Schüler hatten normalen Unterricht. Am Nachmittag trafen wir uns in der Sporthalle und spielten Basketball. Es hat sehr viel Spaß gemacht und das Siegerteam bekam natürlich auch einen Preis.

 

5. Oktober 2017

 

Um 8:00 Uhr gings los. Wir fuhren mit dem Bus nach Prien, und von dort mit dem Schiff zur Herreninsel. Wir bekamen eine sehr nette Führung durch das Schloss und lernten viel Neues. Dannach war noch Zeit für Fotos und Brotzeit. Mit einem Raddampfer fuhren wir zurück nach Prien.

 

Mit dem Bus ging es dann eine gute Stunde weiter zum Spitzingsee. Von dort aus wanderten wir zum Rotwandhaus. Wir teilten unsere Gruppe auf und die erfahreneren Bergsteiger gingen die schwerere Tour und die weniger erfahrenen die Leichtere. Das Wandern war schön, aber anstrengend und alle freuten sich aufs Abendessen. Am Abend hatten wir noch viel Spaß.

Wir haben Karten gespielt und gesungen, gelacht und getanzt.

 

6. Oktober 2017

 

Als wir am Morgen aufwachten wussten wir noch gar nicht was letzte Nacht draussen geschehen war. Es hatte geschneit. Die Spanier und die Zyprioten haben sich sehr gefreut, dort wo sie herkommen, gibt es keinen Schnee. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns wieder auf den Rückweg. Spätestens jetzt fanden die Gäste den Schnee nicht mehr so toll. Es war sehr kalt und windig. Als wir unten ankamen, gönnten wir uns eine heiße Schokolade und warteten auf den Bus. Am Abend feierten wir noch eine kleine Abschiedsparty in der Schule. Die Eltern hatten kleine Gerichte mitgebracht und jeder aß von allem etwas. Es war sehr schön und lustig an diesem Abend.

 

7. Oktober 2017

 

Um 11:00 Uhr war es für die Deligationen aus Spanien und Litauen schon wieder vorbei. Abschied war angesagt. Das fiel uns allen sehr schwer, da wir trotz Sprachschwierigkeiten alle Gäste ins Herz geschlossen hatten.

Um 13:30 mussten dann auch die Gäste aus Finnland und Zypern auf Wiedersehen sagen. Eine sehr lustige und schöne, aber auch anstrengende Woche war vorbei.

 

Ich würde es jeder Zeit wiederholen.

 

Hannah Reihofer

 

 

 

Lauf für ein Leben

5. Mai 2017

 

Am 5. Mai 2017 nahmen wir, das Erasmus+ Wahlfach des LGWs, am "Lauf für ein Leben" teil. Die 8ten Klassen sind jedes Jahr vertreten. Heuer durften wegen unseres Projektes auch die „Erasmus+ Leute“ der 9ten Klassen antreten. Dies ist ein Benefizlauf, der jedes Jahr von der Grund- und Mittelschule Eiselfing ausgetragen wird. Jeder Teilnehmer sucht sich für die Anmeldung einen Sponsor, der einen bestimmten Geldbetrag pro gelaufenem Kilometer spendet. Ziel der Läufer ist es, einen möglichst hohen Spendenbetrag zu erzielen und somit möglichst viele Kilometer zu laufen. Der gesamte Erlös wird an die Indios gespendet, welche im Hochland der Anden leben und bettelarm sind. Wir starteten als Gruppe und waren sehr motiviert für den guten Zweck möglichst weit zu laufen. Durch das Anfeuern der Lehrer und der guten Verpflegung am Ende der einzelnen Kilometer wurden wir angespornt und hatten richtig Spaß. Nach eineinhalb Stunden waren wir schließlich zwischen 10 und 16km gelaufen und konnten nach einem anstrengenden und schönem Vormittag die Heimreise antreten.

 

 

 

 

Kathi Heppel

 

 

LGW-Schüler besuchen mit dem Projekt „self-organized healthy sports“ (SOHS) Finnland

19. - 25. Februar 2017

 

Viele neue Eindrücke von finnischen Gepflogenheiten erhielten fünf Schülerinnen des LGW, als sie in der letzten Februarwoche mit zwei Lehrkräften die Stadt Kuopio besuchten. Untergebracht waren sie und weitere internationale Gäste aus Litauen, Zypern und Spanien in Gastfamilien, so dass die Teilnehmer ganz in das dortige Leben eintauchen und einige nationale Besonderheiten kennenlernen konnten. Vor allem die finnische Angewohnheit immer und überall in die Sauna zu gehen fand bei den deutschen Mädchen großen Anklang, insbesondere wenn die Abkühlung in einem frisch geschlagenen Eisloch im See erfolgte. Während die Schülerinnen des LGW gerne die recht auf Gesundheit bedachten Essensgewohnheiten übernahmen und alles probierten, verursachten bei den Teilnehmern aus dem Süden die für 11:00 Uhr angesetzten Mittagsmahlzeiten an der Schule Kopfschütteln. Auch die zweistelligen Minusgrade stießen bei den Zyprioten auf wenig Gegenliebe. 

 

Möglich gemacht hat diese Fahrt das im September gestartete Erasmusprojekt, bei dem zwei Jahre lang unter deutscher Koordination verschiedene internationale Schulen Möglichkeiten finden und vergleichen wollen, wie Schüler eigenständig gesunde und v.a. sportlich aktive Freizeit gestalten können. Selbständiges Planen, Organisation von Equipment und die entsprechende praktische Umsetzung fand hier in Finnland bereits statt: Schüler des Projekts organisierten erfolgreich einen Wintersporttag für die ganze Schule, bei dem sich im Vorfeld alle Schüler zu bestimmten Aktionen eintragen mussten. Neben klassischen Wintersportarten wie Langlauf, Eislauf, Eishockey etc. standen auch Eisfischen, Skulpturen-Bauen und weitere kleine Spiele im Schnee wie z.B. „Frauen-Tragen“, eine Art Eisstockschießen o.ä. an der Schule auf dem Programm. Ein weiteres Highlight war der Ausflug in den Wintersportort Tahko, wo die ausländischen Gäste staunend feststellen durften, dass ein kompletter Parkplatz auf einem zugefrorenen See lag. Um eine Fahrstraße auf einem See sicher benutzen zu können, reichten 10 cm Eisdicke aus, so die lakonische Antwort der finnischen Kollegen.

 

Nachdem die Schüler aller Nationen gleich zu Beginn ihre Schulen in ihrer Verschiedenheit vorgestellt hatten, bot sich im Laufe der Woche allen Teilnehmern die Gelegenheit, sich bei weiteren sportlichen Aktionen an der Schule wie z.B. Volkstänze, Volleyball und Fußball besser kennenzulernen und zu kommunizieren. Auch wurde bei diesem Besuch ein farbenprächtiges Logo aus Spanien gewählt, das zukünftig das Projekt repräsentieren soll. Als Fazit nehmen wohl alle Teilnehmer mit nach Hause, dass sportliche Aktivität gemeinsam umso mehr Spaß macht, Barrieren fallen und wohl bei dieser Fahrt bereits erste internationale Freundschaftsbande entstanden sind.

 

 

Birgit Falter

 

 

Schlittenfahren

27. Januar 2017

 

Bei optimalem Winterwetter machte sich die Erasmusgruppe am 27.Januar (2017) auf den Weg zum Schlittenhügel in der Nähe des Badrias. Die andauernden Minusgrade ermöglichten perfektes Schlittenfeeling. Und auch wer nichts zum Rodeln dabeihatte langweilte sich auch nicht am Rand stehend, sondern konnte den Hügel runter und wieder rauf stapfen. Fazit: Keiner musste frieren (Bewegung) und alle hatte großen Spaß.

 

 


Michaela Mooshuber

 

 

Langlauftraining

20. Januar 2017

 

Wir waren am 20.01.17 im Rahmen des Erasmus+ Projekts Langlaufen.

Wir haben uns die Loipe selbstgespurt in der Nähe von Eiselfing. Dorthin kamen wir mit Fahrgemeinschaften, die Langlaufausrüstung haben wir größtenteils von der Realschule ausgeliehen. Es war ziemlich lustig, weil die meisten von uns noch nie Langlaufen waren. Es hat sich zwar am Anfang ziemlich komisch angefühlt, wegen der dünnen Ski, aber am Ende der Tour konnte es jeder einigermaßen. Alles in allem war es sehr schön und wir waren nach einer Stunde alle auf unsere Kosten gekommen. Die Bedingungen waren eben hervorragend, die Sonne hat geschienen und es lag überall Schnee.

 

 

Leonhard Wagner

 

 

Zirkeltraining

09. Dezember 2016

 

Am 9. Dezember führten wir innerhalb des "ERASMUS+"-Projektes ein Zirkeltraining durch, bei dem der Ablauf wie folgt gewesen ist:



Man ging dabei mit einem Partner oder einer Partnerin zu zweit zusammen und bewältigte dann für jeweils 30 Sekunden die einzelnen Stationen, wobei Partner A begann und Partner B danach die Station anfing. So kamen zu den 10 Sekunden Stationswechsel jeweils noch 30 Sekunden "Ruhezeit" hinzu. Der Schwerpunkt lag dabei sowohl auf den Beinen als auch auf dem Bauch. Aber vor allem versuchten wir selbstorganisierten Sport zu betreiben, der gesund ist und den man auch zu Hause ohne viele Hilfsmittel betreiben kann (jedenfalls die meisten Stationen) und der zudem noch Spaß macht. Dies fanden auch alle Teilnehmer, da wir Musik hörten und in Gruppen "unterwegs" waren. Zirkeltraining hat außerdem den Vorteil, dass es ein sehr effektiver und abwechslungsreicher Sport ist, weswegen wir beschlossen haben es öfter zu tun.

 

 


Anna Fleindl

 

 

Vortrag im Rahmen des Erasmus+-Programms

23. November 2016

 

 

„Beweglichkeit und Bewegung als Medikament der Zukunft im Kampf gegen die Zivilisationskrankheiten“- zu diesem Thema hielt der Sportmediziner Dr. Sebastian Sinz vor ca. 100 Besuchern am Mittwoch, den 23. November 2016 einen Vortrag in der großen Aula des Luitpold- Gymnasiums Wasserburg. Im Zuge des momentan an der Schule laufenden, internationalen Erasmus+ Projekts "self-organized healthy sports" wurde dieser Vortrag initiiert und vom P-Seminar Sport organisiert. Der Schulleiter Herr Rink eröffnete den Abend und übergab anschließend dem Sportmediziner das Wort.

 

Immer mehr Menschen leiden in unserer heutigen Zeit unter Bewegungsmangel und gesundheitlichen Beschwerden, was vor allem dem immer längeren Sitzen geschuldet ist, so Dr. Sinz. Wie man diesen Zivilisationskrankheiten entgegenwirken kann, erklärt der Sportarzt in seinem zweistündigen Vortrag: Der Schlüssel zu einem gesunden Lebensstil liegt in der Bewegung. wobei nicht jeder Sport gesundheitsförderlich ist. Regelmäßiges, strukturiertes und abwechslungsreiches Training jedoch wirkt negativen Erscheinungen entgegen. So sei es wichtig, dass die Intensität nur langsam gesteigert werde und man seinen Körper nicht überstrapaziere, betont der Experte. Aber nicht nur Leistungssteigerung soll Ziel des Trainings sein, sondern auch das Knüpfen sozialer Kontakte und vor allem der Spaß bilden wichtige Bestandteile. Folglich sorgt ausgewogener Sport für ein besseres Wohlbefinden, verbessert die Leistungsfähigkeit im Beruf und in der Familie und beugt Herzkreislauferkrankungen, die an erster Stelle der Todesursachen stehen. Konkret kann moderates Ausdauertraining sogar als Medikament gegen Diabetes wirksam werden.

 

Doch falsch dosiert bewirkt Sport genau das Gegenteil. So soll man bei Erkrankungen, z.B. hohem Fieber oder Erkältung lieber pausieren, um seinen Körper nicht zu schädigen. Ebenso führen Extremsportarten oder physische Überbelastungen zu Gelenkschäden oder bergen das Risiko von Verletzungen in sich. Dass gerade die Erhaltung der Beweglichkeit vielen Schmerzsymptomen entgegenwirken kann, wird den Zuhörern anschaulich anhand von umfangreichem Bildmaterial verdeutlicht.

 

Doch nicht nur sportliche Aktivität, auch eine richtige Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ca. 3 Liter/Tag) sind essentiell für einen gesunden Körper.

 

Die Besucher können im Verlauf des Abends nicht nur theoretisch den Aufbau eines richtigen Trainings kennenlernen, sondern auch praktisch erleben: Die Assistentin von Dr. Sinz zeigt in zwei aktiven Bewegungspausen Schülern und Gästen Möglichkeiten, wie man zu Hause den eigenen Kreislauf in Schwung bringt bzw. seine Beweglichkeit erhalten kann. Begeistert lassen sich alle auf die präsentierten Übungen ein.

 

Als Fazit dieses interessanten Vortrags ziehen wir den Schluss, dass man mit der Investition in seine Gesundheit und mit richtiger Ernährung bereits in jungen Jahren anfangen soll, da sich "die Zelle alles merkt". Somit kann man im Alter daraus Kapital schlagen und seine Leistungsfähigkeit länger erhalten.

 

 

 

 

 

Markus Freidhofer & Felix Hell 

 

 

Erasmusschild

17. November 2016

 

An der Einfahrt zum Hof weist ein neues Schild auf die Unterstützung unseres Erasmus+ Projektes durch die Europäische Union hin. Das Photo zeigt die TeilnehmerInnen des Wahlfachs mit Herrn Direktor Rink und den Sportlehrkräften Falter und Höfler.

 

 

 

 Das LGW wird Erasmus+-Partnerschule

7. November 2016

 

Nachdem wir von 2013 bis 2015 bereits ein Comenius-Projekt an unserer Schule durchführen durften, konnten wir nun von2016 bis 2018 ein weiteres internationales Projekt an unsere Schule holen. Das entsprechende europäische Programm heißt seit zwei Jahren „Erasmus+“.

 

Unsere Schule trägt die Gesamtkoordination, der Name des Projektes ist „Self-organised healthy sports (SOHS)“. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern von unseren Partnern aus Finnland (Kuopio), Zypern (Larnaca), Spanien (Palencia) und Lithauen (Pajuralis) sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausprobieren, welche gesunden Sportarten auch außerhalb von Schule und Verein durchgeführt und von SchülerInnen alleine organisiert werden können, und welche vor allem Spaß machen. Geplant ist also, das Freizeitverhalten unserer Jugendlichen aktiver und gesünder zu gestalten.

 

Am Luitpold-Gymnasium kümmern sich vorrangig die TeilnehmerInnen des Wahlfachs „Erasmus+“ um diese Aufgabe, zusammen mit den Sportlehrkräften Höfler und Falter. Es gibt auch ein P-Seminar zum Thema. In verschiedenen Aktionen an unserer Schule sollen natürlich möglichst viele Schülerinnen, Lehrkräfte und auch Eltern mit dem Thema befasst werden.

 

Ein erster Abendvortrag findet am 23. November um 19.30 Uhr in unserer Aula statt, es spricht Sportarzt Dr. Sinz.

 

Während eines Treffens am „Vergina-Gymnasium“ in Larnaca, Zypern, haben sich alle koordinierenden Lehrkräfte persönlich kennengelernt und eine detaillierte Projektplanung ausgearbeitet. An den Schulen in Finnland, Lithauen, Spanien, sowie am LGW werden Meetings vorbereitet, zu denen auch SchülerInnen von allen Partnern mitreisen können. Die Jugendlichen werden dann jeweils in Gastfamilien wohnen, um ein anderes europäisches Land und deren Bewohner ein bisschen besser kennenzulernen.

 

Eine erste sportliche Aktion starteten einige Schülerinnen des Wahlfaches (Bild) und TeilnehmerInnen des P-Seminars: sie beteiligten sich am „Zellereither Herbstlauf“.

 

 

 

Den Rahmen für das Erasmus+-Programm bildet das „Programm für lebenslanges Lernen“ der Europäischen Union. Es wird von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

 

Gisela Höfler

 

 

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Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn