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Suchtprävention

Sucht hat nicht immer etwas mit Drogen zu tun

Seit wenigen Jahren gibt es in Rosenheim den Arbeitskreis „Schule und Sucht“, der die Arbeit der Suchtbeauftragten an den Schulen wesentlich erleichtert. Ins Leben gerufen von der Suchtberatungsstelle neon, treffen sich interessierte Lehrer aller Schularten aus dem Landkreis Rosenheim zweimal im Jahr, um über die neuesten Szene-Drogen und Medien-Trends informiert zu werden. In Vorträgen und Gesprächsrunden findet hier ein reger Erfahrungsaustausch statt.

 

Bei einem dieser Treffen wurde auch die Idee geboren, unsere potenziell suchtgefährdeten Heranwachsenden von Schülern beraten zu lassen, die die Phase des Ausprobierens, der Versuchung bzw. der Verunsicherung im Großen und Ganzen schon hinter sich gebracht haben. So wurde in diesem Schuljahr an unserer Schule zum wiederholten Mal das alljährliche Suchtpräventionsprojekt der 8. Jahrgangsstufe von Schülerinnen und  Schülern der Oberstufe durchgeführt.

 

Die Vorbereitungen dazu begannen bereits mit einer Umfrage zu Suchtmittel- und Medien-Konsumverhalten in den 7. Klassen. Wie die Auswertung gezeigt hat, ist die Welt in diesem Alter in puncto Suchtgefährdung noch in Ordnung. Es ist ja auch die Intention der Präventionsarbeit, Jugendliche an einem Punkt abzuholen, wo noch keine Sucht besteht und sie daher noch in der Lage sind, „nein“ zu sagen.

 

Viele haben ein Smartphone, das sie gerne nutzen, jeder wird früher oder später mal Alkohol (vielleicht auch zu viel) konsumieren. Wichtig ist, dass man sich dieser Tatsachen bewusst wird. Angestrebtes Ziel des Projektes ist, dass die Schüler ihre Einstellung zu diesen Dingen durchdenken, überlegen, ob man sich noch im Normbereich befindet oder ob man gegebenenfalls eine Verhaltensänderung vornehmen muss.

 

Julia Kölbl (Beauftragte für Suchtprävention)

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn