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Umweltausschuss

Umweltteams in jeder Klasse, graue Papierkisten in allen Zimmern, neue Wertstoffsammelbehälter in den beiden Aulen und ein - zwar nicht ausgesprochen schöner, aber doch zumindest der Umwelt dienlicher - Wertstoffcontainer im Schulhof: Es hat sich einiges getan, seit wir vor nunmehr bald drei Jahren beschlossen haben, an unserer Schule Müll zu trennen - oder besser - Wertstoffe zu sammeln: In einer ersten Etappe wurde die Sammlung von Papier eingeführt, seit Mitte des letzten Schuljahres werden nun in den beiden Aulen auch Aluminium- und Kunststoffabfälle vom Restmüll getrennt.

Vielen Dank an die zahlreichen Umweltteams, die in den einzelnen Klassen dafür Sorge tragen, dass die Sammlung von Papier und die Entleerung der Papierkisten allwöchentlich reibungslos über die Bühne geht. Dass es trotz dieser groß angelegten Information aller Schüler unter uns einige schwarze Schafe gibt, die ihren Restmüll achtlos in den Kunststoffbehälter werfen, mutwillig Joghurtdeckel auf die Einwurfklappen der Wertstoffsammelbehälter kleben oder die grauen Papierkisten mit Kaugummis verzieren, betrübt uns sehr, kann uns aber dennoch nicht entmutigen.

Im Rahmen des Biologie-Unterrichtes der Oberstufe wurde nun eine sehr genaue Analyse sämtlicher Probleme rund um die Mülltrennung durchgeführt; mit der Lösung dieser Probleme sind wir derzeit im Umweltausschuss beschäftigt, so dass wir voraussichtlich in diesem Schuljahr mit einem weiter verbesserten Konzept aufwarten können.

Eines ist aber jetzt schon klar: von unserem Grundsatz, möglichst viele Schüler aktiv nicht nur bei der Wertstofftrennung, sondern auch bei der Entleerung der Wertstoffe einzubinden, werden wir sicher nicht abrücken: Bereits jetzt werden die Papierkisten durch den jeweiligen Tafel- und Ordnungsdienst und die Alu-/Kunststoffsammelbehälter durch wechselnde Umweltteams entleert.

In diesem Schuljahr soll nun die Sammlung von Aluminium und Kunststoff auf das gesamte Schulgebäude ausgeweitet werden. Dass den Schülern dabei noch mehr Eigenverantwortung bei der Entleerung der Müllbehälter übertragen wird, ist unabdingbar, aber sicher auch sinnvoll: Denn wer den Weg des Mülls durch eigenes Tun weiter verfolgt, dem wird wohl auch eher seine Verantwortung bewusst, wenn er das nächste Mal mit seiner Bananenschale vor den beiden beschrifteten Mülleinwurfklappen steht.

Pia Friese



Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn