Studienfahrt nach Belgien
Schüler der K12 im Europäischen Parlament in Brüssel
Am 31.03.2008 ging es los. 34 Schüler, Frau Scheupel und Herr Petri haben sich um 6 Uhr morgens am Luitpold-Gymnasium eingefunden, um die Studienfahrt nach Belgien anzutreten. Nach elf Stunden Fahrt mit dem Bus kam die gesamte Truppe in Wavre, einer mittelgroßen Stadt, eine halbe Stunde entfernt von Brüssel, an. Unser Hotel, eines der Best Western Kette, war umgeben von Fast Food Restaurants, Supermärkten, genauso wie von der Autobahn. Es hat sich aber doch dann schnell herausgestellt, dass dies von großem Nutzen war.
Am Dienstag, sehr früh am Morgen, ging das Programm sofort los. Nach längerem Suchen haben wir das Parlament in Brüssel gefunden. Dort hatten wir die Möglichkeit einen Ausschuss für Wirtschaft und Währung für zwanzig Minuten zu besuchen und konnten uns dabei einen guten Einblick in die Politik verschaffen. Anschließend bekamen wir dann noch eine kleine Führung durch das Parlament, bei der uns unter anderem der Plenumssaal gezeigt wurde. Das war aber nicht alles. Freundlicherweise hat Herr Radwan, ein Mitglied des EU-Parlaments, sich eine Stunde zur Verfügung gestellt, unsere Fragen zu politischen Themen zu beantworten. Aber nicht nur im Parlament wurden uns die Türen geöffnet, sondern auch in der Bayerischen Vertretung Brüssels, wo sich Herr Dr. Stiel Zeit für uns genommen hat. Mit leerem Magen brachen wir schließlich in die historische Innenstadt auf. Dort hatte jeder die Zeit, die Gebäude des Großen Platzes zu betrachten oder den Hunger zu stillen. Nach dieser kleinen Pause ging es dann mit dem Bus weiter zum Atomium und anschließend nach Waterloo.
Nach einem üppigen Frühstück ging es dann am Mittwoch auf nach Antwerpen. Schon vor der Reise war geplant, dass eine kleine Gruppe von Schülern eine Stadtführung mit einigen Sehenswürdigkeiten Antwerpens vorbereitet, die sie dann auch mit der ganzen Gruppe machten. Es wurde uns die Kathedrale, das Rathaus und das Diamantenviertel gezeigt. Nach einer längeren Mittagspause traf sich die ganze Gruppe wieder und wir besuchten das Rubenshaus, in dem der Künstler gelebt hatte und heute noch einige Bilder von ihm ausgestellt werden.
Der Donnerstag wurde damit verbracht, Brügge zu besichtigen. Auch hier wurde die Stadtführung wieder von Schülern übernommen. Nach der Besichtigung des Rathauses und den Straßen mit den Pralinenläden besuchten wir ein Schokoladenmuseum. Dort wird beschrieben wie Schokolade entstanden ist und wie sie nach Belgien gekommen ist. Dieses Museum beinhaltet auch eine kleine Fabrik, wo einem vor Ort gezeigt wird wie Pralinen hergestellt werden. Am Ende kam dann doch jeder zum Probieren. Das Beste am Ganzen. Anschließend war die Nordseeküste angesagt. Dort erwartete uns das typische Nordseewetter, trüb und windig. Am Freitag ging es dann schließlich wieder ab nach Hause. Um 8 Uhr fuhren wir mit dem Bus los und kamen um ca. 19:30 Uhr gesund und vollzählig wieder am Gymnasium in Wasserburg an.
Julia Kölbl
Ihre diesjährige Studienfahrt führte einen Teil der K12 des Luitpold-Gymnasiums nach Brüssel. Im Rahmen einer Stadtführung ließ man sich die Chance nicht entgehen, auch das Europäische Parlament zu besichtigen. Vor Ort diskutierte die Schülergruppe mit ihren begleitenden Lehrern, Frau Scheupel und Herrn Petri, dann mit dem Europaabgeordneten der CSU, Alexander Radwan, der in einem offenen Gespräch auch unangenehmen Fragen der Schüler und Lehrer zu aktuellen europapolitischen Themen nicht auswich. Eine abschließende Führung durch das Parlamentsgebäude und ein kurzer Abstecher zur Bayerischen Botschaft rundeten den Brüssel-Besuch der jungen Wasserburger ab.
Alexander Petri
Schüler der K12 diskutieren mit dem Europaabgeordneten der CSU, Alexander Radwan:
(Quelle: Photo Europäisches Parlament)
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