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Weihnachtskonzert 

Rathaussaal Stadt Wasserburg

16. und 17. Dezember 2009

Als wahrer Publikumsmagnet erwies sich das diesjährige Weihnachtskonzert des Wasserburger Luitpold-Gymnasiums. Gleich an zwei Abenden sangen und spielten die Schüler für die Besucher im historischen Rathaussaal und beide Male war man bis zum letzten Platz ausverkauft. Dementsprechend erfreut über die „riesige Resonanz“ zeigte sich Schulleiter Peter Rink, der sich bei allen am Schulleben Beteiligten, vor allem aber bei den Musiklehrern für Ihr Engagement bedankte. Eröffnet wurde das Konzert mit weihnachtlichen Liedern von den weißen Christkindln und roten Nikoläusen der Klasse 5a und dem Unterstufenchor unter der Leitung von Irmgard Speckmeier. Durch das Programm führte wie in den Vorjahren Religions- und Lateinlehrer Jakob Seitzl, der mit seinem schier unerschöpflichen Fundus an Anekdoten und witzigen Gedichten die einzelnen Stücke ankündigte und das Publikum immer wieder zum Schmunzeln brachte. Mit einer gekonnten Interpretation von Antonio Vivaldis Violinkonzert in e-moll beeindruckte das Orchester unter der Leitung von Wyndon Heron mit Theresa Schönberger an der ersten Violine. Der Lehrerchor unter der Leitung von Sebastian Kleinschwärzer zeigte sein beachtliches Können an zwei anspruchsvollen Liedern und Ayleen Heron brillierte als Solistin am Flügel mit Claude Débussys „Clair de lune“. Ganz ungewohnte Töne aus Concertinas konnte man bei der Darbietung eines englischen Folklorestückes hören. Das bayerische Publikum spendete dafür ebenso anhaltenden Applaus wie für den eindrucksvollen Vortrag von Lisa Kinzner mit ihrer „Passacaglia für Harfe“ von G.F.Händel. Gleich drei Vokalgruppen und ein Oberstufenkurs (Leitung Astrid Hofmann) präsentierten ihre Songs aus dem Bereich der Popmusik mit ansteckender Begeisterung und „Frauenpower“, die sich in wirkungsvollen Soloauftritten zeigte. Da durften „Klassiker“ wie „All I want for Christmas“ oder „I will follow him“ natürlich nicht fehlen. Und mit „Lollipop“ wurde dem Publikum ein echter Leckerbissen des A-capella-Gesangs in witzig-spritziger Choreographie inklusive wirkungsvoll inszeniertem „Plopp“ von Jamie Dyde serviert und mit tosendem Applaus belohnt. Nicht wegzudenken ist bei einem Konzert des Gymnasiums der Auftritt der Jazzband unter der Leitung von Ernst Hofmann. Gleich 25 junge Musikerinnen und Musiker heizten dem Publikum mit ihren mitreißenden Jazznummern wie „Pennsilvania 65000“ ordentlich ein und mit „Ionenakku“ stand sogar eine bemerkenswerte Eigenkomposition von Bertram Liebmann auf dem Programm. Das feierliche Finale bestritten diesmal die Chöre, die mit ihren weihnachtlichen Kanons oder dem bekannten Michael Jackson-Stück „Heal the world“ stimmliche Stärke und Ausdruckskraft zeigten und für den würdigen Abschluss eines Konzertabends sorgten, wie er vielfältiger und unterhaltsamer nicht hätte sein können.