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Sie befinden sich hier  STARTSEITE ARCHIV 2012-2013 Studienfahrt nach Berlin

 

Studienfahrt nach Berlin

18. - 22. März 2013

 

Montag: 06:30 Uhr Treffpunkt für die Q11 und die Begleitungslehrkräfte Frau Christoph, Herr Fischl, Frau Hasse und Frau Schneider am Gymnasium zur Abfahrt nach Berlin. Reichlich früh sind wir aufgestanden und reichlich spät angekommen. Nach knappen neun Stunden Fahrt trafen wir gegen vier bei unserem Hostel in Berlin Kreuzberg ein und durften erst mal unsere Zimmer beziehen. Kurz darauf allerdings ging es auch schon weiter zum Bundestag. Durchs Schneegestöber bahnten sich unsere zwei Busse ihren Weg zum alten Reichstagsgebäude, wo der Bundestag, na ja, eben tagt. Nach langen Kontrollen fand sich die ganze Mannschaft in der Cafeteria ein, bekam erst eine Stärkung und nach dem Essen schließlich eine Führung durchs Gebäude. Zuletzt kamen wir auf die Kuppel und durften Berlin bei Nacht bewundern. Und bei Schnee. Danach: Freizeit. Schon an diesem ersten Abend entdeckten die meisten von uns, dass Berlin nicht ganz den bayerischen Vorstellungen von manchen Dingen entspricht. Zu nennen allem voran die sog. „Berliner Weiße“, was sich letztendlich als ein bisschen Weißbier mit ziemlich viel Waldmeister- oder wahlweise auch Himbeerbrause entpuppte. Das i-Tüpfelchen allerdings war das Glas: Die Ähnlichkeit mit einem zu groß geratenen Cocktailglas war nicht zu übersehen. Um 24 Uhr mussten wir im Hostel sein, was durch Anwesenheitslisten „kontrolliert“ wurde. Das klappte ziemlich gut. Es musste kein einziges Mal ein Suchtrupp losgeschickt werden.

 

Dienstag: Um acht Frühstück, danach ab in die Busse. Jetzt stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Eine freundliche Berlinerin erzählte uns Wissenswertes über die Stadt, während wir uns durch die Gegend von Berlin, diesmal am Tag, kutschieren ließen. Eine angenehme Art eine Stadt zu erkunden. Auf unserer Route lag unter anderem die Berliner Mauer, die Museumsinsel, Checkpoint Charley, das Brandenburger Tor, das KaDeWe und im Allgemeinen Stadtteile wie Spandau oder Neuköln. Den Nachmittag hatten wir wieder zur freien Verfügung, bevor es zur Kiezführung ging. Unser Hostel war in Kreuzberg 61, wir besichtigten nun aber Kreuzberg 36, das „wilde“ Kreuzberg, so unsere Berlinerin. An dieser Stelle möchte ich mal etwas Allgemeines, nicht Tagespezifisches sagen. Es war saukalt. Teils schneite es, teils lag einfach Schneematsch herum, was aber auch nicht besser war. Super allerdings war die Umgebung um das Hostel, Metropol Hostel übrigens, herum. Da gab es das berühmte Curry 36, wo man angeblich die beste Currywurst Berlins mit Pommes bekam. Direkt neben unserer Unterkunft war ein 24 Stunden Laden, ein Pizzastand, ein Dönerstand und keine zehn Meter von der Eingangtür entfernt war eine U-Bahnstation. Auch das Hostel an sich war recht nett. Bar und Lobby, ein Frühstücksraum und natürlich die Zimmer, meist Achtbettzimmer oder auch Siebener.

 

Mittwoch: Jeder durfte auswählen, welches Museum er besuchen wollte. Der Besuch des ausgewählten Museums beanspruchte den Vormittag und wer abends nicht ins Theater musste/durfte, hatte den ganzen restlichen Tag frei. In Berlin gibt’s ja wirklich viel zu sehen.

 

Donnerstag: Donnerstagvormittag: Stasi-Museum. Hört sich spannend an, ist es auch. Das Besondere daran war, dass uns jemand durch die Gebäude führte, der selbst dort inhaftiert war. Es war … krass. Abends folgte für diejenigen, die noch nicht im Theater waren, der lang ersehnte Besuch. Das Stück trug den Namen „Ein Volksfeind“ und wurde in der Schaubühne aufgeführt. So ziemlich jeder, der gefragt wurde, gab an, dass er das Stück wirklich gut fand. Und das war es auch. Man könnte fast schon sagen genial.

 

Freitag: 07:30 Uhr, Abfahrt. Fröhliche Stimmung im Bus. Alle freuten sich darauf, wieder nach Hause zu kommen. Heim, in unser geliebtes Deutschland. Wie auch immer, es folgte ein kleiner Dämpfer. Nach einem leichten Zusammenstoß einer der Busse mit einem Auto - glücklicherweise unweit von Schloss Sanssouci - bekamen wir noch einen Einblick in das Leben eines Friedrichs. Genauer gesagt eines Friedrichs des Großen. Danach verlief die Fahrt reibungslos und um ca. 19:00 schließlich kamen wir wieder am Gymnasium an. Es stimmt schon, jeder sollte mindestens einmal im Leben in der Hauptstadt gewesen sein. Was wir nicht alles erlebt und gesehen haben … Berlin bei Tag und Nacht.  









































Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn