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Sie befinden sich hier  STARTSEITE ARCHIV 2013-2014 Studienfahrt nach Berlin

Studienfahrt nach Berlin

 28. April - 2. Mai 2014

 

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“, hieß es am Montagmorgen, den 28.04.2014, um 6 Uhr 30, als die Busse vollbepackt mit teils müden, teils gut gelaunten Q11lern Richtung Hauptstadt starteten. Nach geplanten 7 ½ Stunden Fahrt kamen wir letztendlich um 15:30 Uhr mit eineinhalb Stunden Verspätung in Berlin-Kreuzberg an.

 

Mit den Worten „Ich bin Deniz und wünsche euch viel Spaß in Berlin!“ wurden wir herzlich in unserem Hostel in Empfang genommen und durften im Anschluss daran unsere 5-8-Bett-Zimmer mit eigenem Bad beziehen. Die darauf folgende freie Zeit haben die meisten von uns dazu genutzt, sich mit den kulinarischen Spezialitäten (Curry 36, Mustafas Gemüse Kebap, Asiatisches Restaurant) unserer Umgebung vertraut zu machen. Mit vollem Magen wurden wir dann in Kleingruppen durch Kreuzberg geführt und uns wurden die schönen und weniger schönen Seiten dieses Stadtteils gezeigt. Beeindruckend waren vor allem die überdimensionalen Graffitis an den Hauswänden, jedoch gab es auch gruselige Momente, als einigen unserer Mitschüler auf offener Straße Drogen angeboten wurden. Den Abend ließen wir in verschiedenen Bars ausklingen.

 

Am nächsten Morgen mussten wir bereits um halb sieben beim Frühstück antanzen, damit wir pünktlich am Bundestag ankommen konnten. Wäre der BER bereits fertiggestellt, hätte man gar meinen können, wir wären dort angelangt. Unzählige Kontrollen wie am Flughafen mussten wir über uns ergehen lassen, um im Anschluss einen Vortrag von einem Referenten des Bundestages über die Architektur und die Geschichte des Reichstagsgebäudes zu bekommen, eine Gesprächsrunde mit einem Mitarbeiter von Daniela Ludwig zu führen und einen atemberaubenden Blick von der Reichstagskuppel aus über ganz Berlin zu erlangen. Den Nachmittag verbrachten wir im Bus, während eine Berlinerin uns lange drei Stunden über die interessantesten Sehenswürdigkeiten Berlins, wie z.B. das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz oder die East Side Gallery informierte und unsere Busfahrer währenddessen ihre Fahrkünste in dieser Großstadt bewiesen. Am Abend teilten wir uns in mehrere Gruppen auf, wovon eine in eine Theatervorstellung und eine andere im Friedrichsstadtpalast in die beeindruckende Vorführung „Show me!“ ging. Der Rest der Q11 verteilte sich auf verschiedene Pubs, um in Lederhosen, Dirndl und Bayerntrikots die peinliche 0:4-Niederlage der Bayern gegen Real Madrid zu verfolgen. Es wurde Abend und es wurde Nacht. Nächster Tag.

 

Motto des heutigen Vormittags: Museen. Wir durften uns bereits im Vorfeld entscheiden, ob wir lieber mehr über die Geschichte Berlins, zum Beispiel im Mauermuseum oder DDR-Museum, erfahren oder eine Kunstausstellung, zum Beispiel Hamburg Bahnhof, besuchen wollen. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, und da sich die Meisten dazu entschieden, shoppen zu gehen, traf man den Großteil der Q11 am Ku’damm an. „Breakin’ Mozart – Mozart meets Breakdance“ hieß es am Abend im Wintergarten Varieté in der Potsdamer Straße.

 

Donnerstag, 1. Mai. Der Tag begann mit einem Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen, wo uns die grausamen Geschehnisse, die sich in diesen Gebäuden zugetragen haben, eindrucksvoll und bewegend von Zeitzeugen geschildert wurden. Am Nachmittag waren wieder Museumsbesuche geplant, sodass jeder von uns die Möglichkeit hatte, insgesamt zwei Ausstellungen zu besuchen. Story of Berlin, Spreefahrt und das DDR-Museum stand dieses Mal unter anderem wieder zur Auswahl. Für den Abend hatte die Stadt mehr als 7000 Polizisten angefordert, um möglichen Krawallen entgegenzuwirken, da der 1. Mai bekannt dafür ist, dass es in Großstädten wie Berlin und Hamburg oftmals zu gewalttätigen Ausschreitungen seitens radikaler Gruppierungen kommt. Direkt vor unserem Hostel sah man unzählige Einsatzfahrzeuge und sogar Wasserwerfer, von Sirenen und Polizeihubschraubern mal ganz abgesehen. Trotzdem ließen wir uns nicht davon abhalten, unseren letzten Abend gemeinsam außerhalb des Hostels zu verbringen, sei es, um das U-Bahnticket noch einmal auszunutzen, ein letztes Mal Berlin bei Nacht zu erleben oder den Abend mit Freunden in einer Bar ausklingen zu lassen.

 

Am nächsten Morgen starteten wir mit Vorfreude auf unsere bayerische Heimat Richtung Alpen, wobei wir noch einen kurzen Zwischenstopp im Schloss Sanssouci in Potsdam einlegten. Aufgrund des schlechten Wetters fiel die Führung jedoch kürzer aus als geplant und es ging schnell wieder zurück in den Bus. Dabei hatten wir großes Glück, dass es die ganze Woche über sonnig und warm war und es erst an unserem letzten Tag regnete. Endlich nach weiteren acht Stunden Fahrt kamen wir um kurz nach achtsicher an der Schule an.

 

Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Fischl, Herrn Zierer, Frau Maier, Frau Popp und Herrn Gloner für diese unvergessliche Woche und natürlich auch bei den freundlichen Busfahrern, dass sie uns sicher an unser Ziel und wieder nachhause gebracht haben! Berlin ist definitiv eine Reise wert und so viel sei gesagt, wir werden uns wiedersehen!

 

Sofia Raab und Simone Wagner (Q11)









































































Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn