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Wasserburg – Vincennes: Die ungleichen Schwestern

 

Wie zuletzt 2015 ergab sich auch im Schuljahr 2016/17 für insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler des Luitpold-Gymnasiums und ihre begleitenden Lehrkräfte Matthias Haus und Eva-Maria Schwarzfischer die für die jungen Menschen einmalige Gelegenheit, an einem dreiwöchigen Austauschprogramm mit der Sister City Vincennes in Indiana teilzunehmen. Nun hat so eine Städtepartnerschaft das „Ziel, sich kulturell und wirtschaftlich auszutauschen. Internationale kommunale Partnerschaften werden außerdem als Plattform genutzt, um Demokratisierungsprozesse in Staaten zu unterstützen, in denen Rechtsstaatlichkeit und Freiheit noch nicht als erreicht angesehen werden.” (Quelle: wikipedia.org) Inwieweit der letztgenannte Punkt in der Amtszeit von Donald Trump bei einem USA-Austausch neu zu bewerten ist, sei an dieser Stelle dahingestellt. Aber es sollte sich von selbst verstehen, dass ein Austausch von Schülern die bestmögliche Art und Weise der interkulturellen Verständigung ist. Somit kann man festhalten, dass der zweijährliche Austausch samt Exkursion nach New York eine tragende Säule der Städtepartnerschaft zwischen Wasserburg am Inn und Vincennes in Indiana darstellt und daher rein über die schulischen Zwecke hinaus kommunalpolitische Bedeutung hat.

Dass vor allem das Interesse an einer anderen Kultur im Mittelpunkt der Reise steht, zeigen auch die Fragen, die die amerikanischen Schülerinnen und Schüler in den Gesprächsrunden immer wieder stellen: „What is the biggest difference between the US and Germany? What do you like most about the US? What the least?” Auch die Präsentationen, die die deutschen Teilnehmer in unterschiedlichen Kursen an der Lincoln High School gehalten haben, waren inhaltlich dergestalt, dass den jungen Amerikanern ein Einblick in eine fremde Welt gewährt wurde, wobei laut Donna Kramer - Deutschlehrerin an der Highschool in Vincennes - für die meisten aber die überraschendste Erkenntnis darin bestand: „They are people just like us, they dress like us.” Deutschland und die USA, Wasserburg und Vincennes, so unterschiedlich und doch im Kern so gleich.


Was bei unseren Schülern an Eindrücken hängen bleibt, vor allem welche Unterschiede zu Deutschland sie in dem scheinbar so vertrauten Land doch entdecken konnten, sollen im Folgenden ihre Originalaussagen belegen:


„[…] Außerdem ist es eine tolle Erfahrung, in ein Land zu kommen, in dem man keinen kennt und dort auch in einer fremden Familie lebt. […] Ich bin unglaublich froh, mich für den Austausch entschieden zu haben.” (Elena)


„Der Austausch hat sich für mich in jeglicher Hinsicht gelohnt. Neben der Aufbesserung meines Englisch hat er mir dabei geholfen, ein ziemlich gutes Bild von sowohl der amerikanischen Lebensweise im Mittleren Westen sowie in einer Großstadt als auch die Kultur näherzubringen. […]” (Tristan)


„Durch den Austausch konnte ich alte Freundschaften verstärken und neue aufbauen. […] Des Weiteren bin ich selbstbewusster und eigenständiger geworden. Nach dem Abi will ich für ein Jahr nach Amerika gehen, somit habe ich einen Plan für die Zukunft.” (Timo)


„Der Austausch hat nur positive Auswirkungen für mich gehabt. Man hat eine neue Kultur kennengelernt, in diesem Zusammenhang waren wir beispielsweise schießen mit richtigen Waffen.[…]” (Max)


„Für mich war die Reise nach Amerika eine einmalige Erfahrung. Ich habe […] eine völlig neue Kultur kennengelernt. So war es dann auch nochmal toll, in New York zu sehen, welche Vielfalt dieses Land eigentlich besitzt, denn New York und Vincennes sind ja unglaublich unterschiedlich.” (Kathi)


„Durch den Austausch wurde einem ein Blick in eine andere Lebensweise gewährt, so dass Entscheidungen der US-Amerikaner viel „verständlicher” erscheinen. Die zwei Wochen in Vincennes und die fünf Tage in New York haben mir gezeigt, wie groß die Unterschiede innerhalb der USA sind und dass man mit Vorurteilen gegenüber „dem Amerikaner” vorsichtig sein muss.” (Philipp)


„Man denkt zwar nicht daran, dass sich da allzu viele Unterschiede zeigen werden, aber durch ihre komplett andere Mentalität und den „American lifestyle” entstehen große Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern. Außerdem lernt man eigenständiger in einer Großstadt klarzukommen. […] Diese Erfahrung bietet uns New York.” (Maxi)


„Dadurch, dass wir in Vincennes zwei Wochen lang den Alltag unserer Gastfamilien miterleben durften, bekamen wir einen einmaligen Einblick in die amerikanische Kultur, die meiner Ansicht nach unglaublich herzlich und offen ist. New York war im Gegensatz dazu ein ganz anderes Erlebnis, wodurch für mich deutlich wurde, dass man Amerikaner nicht kollektiv in eine Schublade stecken kann, da dieses Land und seine Bewohner unglaublich viele unterschiedliche Facetten haben.” (Raphaela)


„Durch den Austausch habe ich eine neue Kultur kennengelernt. Auch wenn man zuerst denkt, dass es keinen großen Unterschied zu Deutschland gibt, ist durch die Mentalität und den höheren Stellenwert von Musik, Sport und Kunst (v.a. an der Schule) die Lebensweise unterschiedlich.” (Luca)


„Der USA-Austausch war für mich eine große Bereicherung. […] In Vincennes, unserer Partnerstadt, habe ich viele neue Freunde, unter anderem auch eine Basketballerin, die meine Zwillingsschwester sein könnte, gefunden, die ich in den nächsten Jahren auch immer mal wieder besuchen werde oder die mich besuchen werden. Es ist für mich wie ein zweites Zuhause geworden. Ich habe auch schon vor dem USA-Austausch mal über das Studieren in den USA nachgedacht, es aber mit der Zeit wieder etwas aus den Augen verloren. Doch nach diesemAustausch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich in den USA studieren will, insofern ich ein Stipendium fürs Basketball an einem College bekomme.” (Manuela)


„Der Austausch war für mich eine einzigartige Erfahrung, die ich sonst wahrscheinlich nie hätte machen können. […] So haben wir in Vincennes einen Einblick in das (Familien)leben der Amerikaner bekommen, den man als Tourist nicht hätte erleben können. […] Auch der Trip nach NY war wirklich eindrucksvoll. Durch diese große Stadt bemerkt man erst, wie groß die Vielfalt in den USA ist – von der eher ländlichen Stadt zur „Megacity”. Eine tolle Erfahrung! (Magdalena)

 



























Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn