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2009 Ritter Tod und Teufel

Theatergruppe des Luitpold-Gymnasiums

22. Mai 2009

 

Leitung: Eva-Maria Schwarzfischer

 

 

 

Tjost, Buhurt und Turnei? Sicher nur sehr wenige haben vor diesem Abend gewusst, dass es sich dabei um verschiedene Arten von Turnieren handelt, die ein Ritter innerhalb seiner Laufbahn zu bestreiten hatte. Dies war nur ein Element der anschaulichen Präsentation, welche die Klasse 7c im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Fächer Deutsch und Geschichte zusammen mit Florian Haigermoser als Einführung in die Premiere des Stücks vorstellte. Zusätzlich gab es viel Wissenswertes zum Begriff des Mittelalters, der Laufbahn, den Aufgaben und Waffen eines Ritters, Liebe und Heirat in der Ritterzeit sowie zum „Nibelungenlied“.

 

Dann beginnt das Abenteuer um den offensichtlich unverwundbaren Siegfried, den düsteren Hagen und den zaghaften König Gunther: letzterer möchte unbedingt die ruhmreiche, da als unbezwingbar geltende Brunhild heiraten. Diese will wiederum Siegfried für sich gewinnen, der dabei ist, sich in Gunthers Schwester Kriemhild zu verlieben. Die Eroberung Brunhilds gelingt schließlich mittels einer List, die für alle Beteiligten zu tiefen Verstrickungen und Konflikten führt. Als scharfsinniger Beobachter und Intrigant im Hintergrund nimmt außerdem Hagen, König Gunthers finsterer Untergebener, Einfluss auf die Geschehnisse am Burgundenhof. Die finale Katastrophe scheint unvermeidbar…

 

Dank der herausragenden schauspielerischen Leistung von Noah Förtsch (5d) als Siegfried, Marie Richter (9c) als Brunhild und Verena Wagner (8a) als Hagen verfolgte das Publikum gespannt den dramatischen, aber durchaus zum Teil humoristisch aufgelockerten Verlauf der Ereignisse. Mit einer tollen Vorstellung überzeugt haben auch Tobias Zinsser (5b) als Burgundenkönig Gunther und Sandra Kaiser (7c) als Kriemhild. Ebenso haben die Elfen und Recken sowie der Chor zur gelungen Umsetzung von „Ritter, Tod und Teufel“ beigetragen. Der Text zu dieser neuesten Fassung des „Nibelungenlieds“ stammt von Eva-Maria Schwarzfischer, der Leiterin der Schultheatergruppe, und stellt eine Art Collage verschiedener Werke dar, u. a. von Hebbel, Goethe, Musil, Herder, Benn, Heym, Hölderlin und Shakespeare.

 

Nicht vergessen werden sollte abschließend ein herzliches Dankeschön an das Theater BELACQUA, dessen Kooperation die insgesamt zwei Aufführungen überhaupt ermöglicht hat, sowie an die Schulleitung, alle beteiligten Lehrkräfte – allen voran Eva Schwarzfischer – und die Eltern der Nachwuchsschauspieler. Die Unterstützung und das Engagement, welche dieses Projekt begleitet haben, sind zweifellos maßgeblich dafür, kreative Talente wie auch die Auseinandersetzung mit historischen Themen und deren individueller Umsetzung zu fördern.

 































Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn