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2014 Der Teufel soll euch holen!

Theatergruppe der Unter- und Mittelstufe

12. / 13. März 2014

 

Leitung: Doris Hasse

 

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In dem Stück ist der elfjährige Oskar die Hauptperson. Er unternimmt eine Zeitreise ins späte Mittelalter, ins Jahr 1485. Oskar lebt im 21. Jahrhundert mit seiner Familie in der Nähe von Nürnberg und erhält Besuch von seinem Onkel, einem alten Lateiner, der den Jungen in seinem mäßigen Latein unterrichten möchte. Um den Onkel loszuwerden, erinnert sich der Junge an das Vermächtnis seines verstorbenenen Großvaters. Auf dem Dachboden befindet sich eine Truhe, mit der eine Zeitreise an jeden beliebigen Ort möglich ist. So unternimmt Oskar eine Zeitreise nach Nürnberg zu seinen alten Freunden Albrecht und Kathrin, Baderin, angesehene Apothekerin und Hebamme. Beide kennt er bereits aus einer früheren Zeitreise.

 

Bei seiner Ankunft im Jahr 1485 trifft er auf die Bettlermädchen Liss und Tess, die eine Menge Geld bei sich haben und aufgebracht davonlaufen. Oskar trifft mit seinem Freund Albrecht ein zweites Mal auf die Bettlermädchen und sie beschließen, die beiden zu Kathrin zu bringen, weil sich die Jungen keinen Rat wissen. Kathrin vermutet, dass die jungen Mädchen zu der Diebesbande gehören, die seit längerer Zeit ihr Unwesen in Nürnberg treibt. Der Aufenthalt von Liss und Tess bei der Baderin entgeht den Anführern der Diebinnen jedoch nicht. Die Anführer - Krell, Göschel und Dreifinger - befürchten nun, dass ihr Geheimnis um die Bettlerbande auffliegt. Sie müssen handeln und nehmen bei der nächsten Gelegenheit Albrecht und Oskar sowie die beiden Bettlermädchen Liss und Tess gefangen. Sie haben vor, die Kinder für die Arbeit in einem Bergwerk in die Oberpfalz zu verkaufen. Als Kathrin dies in einem Drohbrief erfährt, lässt sie die Diebesgruppe auffliegen und versucht, ihre Freunde zu retten.

 

Am Ende geht die Geschichte gut aus. Die Anführer Krell, Göschl und Dreifinger werden zum Tode verurteilt, die diebischen Mädchen von der alten Cuntz verschont. Nach diesem Abenteuer findet Oskar, es sei Zeit, in die Gegenwart zurückzukehren. Kaum zu Hause angekommen, erwartet ihn sein Onkel zum Lateinunterricht. "Carpe diem und konjugiere", heißt es, bis der Vorhang fällt.

 

 





Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn