Aquarieneinweihung
20. Januar 2009
Türkisblaues Wasser, weißer Kies, wogende Grünpflanzen, bunte Fische in schillernden Farben und vielfältigen, bizarren Formen. Was sich hier wie Karibik anhört, ist im Luitpold-Gymnasium, genauer gesagt in den Gängen vor den Biologiesälen, zu bestaunen. Denn seit Dezember können sich die Schüler gleich über zwei neu gestaltete Aquarien, ein Meerwasseraquarium mit tropischen Fischen und ein Süßwasseraquarium mit Malawibarschen freuen. Möglich wurde die dringend nötige und kostspielige Sanierung der seit den siebziger Jahren bestehenden Aquarien aber erst durch großzügigen Spenden der Firma Meggle, des Fördervereins des Gymnasiums und der Firma Aquaristik Fleidl. Schulleiter Peter Rink bedankte sich daher im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier ganz herzlich bei den Sponsoren (siehe Bild) und stellte dabei vor allem die Bedeutung der beiden Aquarien als Anschauungsobjekte für einen lebendigen Biologieunterricht, aber auch als ästhetischen Blickfang heraus. Die Schüler könnten sich, so Rink, beim Anblick der Unterwasserwelt entspannen und bei näherer Betrachtung eine Menge über das Verhalten und den Lebensraum der Tiere lernen.
Die Sanierung der Aquarien dauerte über drei Monate und wurde von Chemielaborant Karl-Heinz Huber durchgeführt, der die Aquarien am Luitpold-Gymnasium betreut. Unterstützt wurde er hierbei von dem externen Aquarienspezialisten M. Fleidl, der sein Know-how und seine Arbeitszeit der Schule kostenlos zur Verfügung stellte. Zunächst musste der alte Bestand an Meerwasserfischen in ein „Notquartier“ umziehen. Dann wurden die Becken gereinigt, umgebaut und mit der erforderlichen Technik ausgestattet. Bevor aber neue Fische und Pflanzen eingesetzt werden konnten, mussten die Aquarien „eingefahren“ werden: In vielen komplizierten Einzeletappen wurden Temperatur, Salzgehalt und Wasserqualität optimiert. Mit Spannung wurde dabei von den Schülern das Einsetzen sog. „lebender Steine“ in das Meerwasserbecken verfolgt. Die mit Mikroorganismen, Flechten und Algen geimpften Steine ließen täglich neues Leben entstehen. Ab Mitte Dezember konnten dann die neuen Bewohner ihre Quartiere beziehen, darunter viele tropische Fische und 30 Malawibarsche. Dass sich diese in ihrer neuen Umgebung gut eingelebt haben und sich auch von den vielen interessierten Blicken anlässlich der Einweihungsfeier nicht stören ließen, davon konnten sich alle Anwesenden überzeugen.
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