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Schulgarten und Imkerei

Auch in diesem Schuljahr müht sich wieder eine Gruppe von elf Garten- und Bienenbegeisterten um die Fauna und Flora im Schulgarten des Luitpold-Gymnasiums. Nach herben Winterverlusten werden derzeit drei Bienenvölker und zwei Ableger gepflegt. Nach der langen Regenperiode, in der die Bienen – nur allzu verständlich – einen Teil ihres bereits gesammelten Honigs selbst aufgefuttert haben, werden nun die Honigräume immer voller, wozu nicht zuletzt die Lindenblüte ihren Beitrag leistet. Schon im Frühjahr zeigten die Bienen als drittwichtigstes Nutztier weltweit, was sie können: Die Ansätze an den Obstbäumen sind Dank der Bestäubungsleistung der Bienen durchaus nennenswert – man darf gespannt sein, wer von den Kirschen und Zwetschgen noch naschen wird können. Natürlich hoffen alle auch auf die Honigernte – Anfragen auf die goldgelbe Süßigkeit sind bereits notiert!

 

Neben der Beobachtung von nistenden Vögeln und Wildbienen im Insektenhotel soll in diesem Jahr die Vielfalt der angepflanzten und der wild wachsenden Pflanzen im Vordergrund stehen. Waldmeister, Lichtnelke, Topinambur, Hahnenfuß und Co. einerseits sowie Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren andererseits blühen und fruchten. Der Gemüsegarten beherbergt neben verschiedenen Kartoffelsorten auch Getreide (Hafer, Weizen, Roggen, Gerste) und weitere Feldfrüchte wie Ackerbohne und Ackersenf. Auch die klassischen Gartenkulturen wie Lauch, Kohlrabi, Radieschen, Gartenkresse, Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Blau- und Weißkraut, Sellerie, Mangold, Knoblauch, Zwiebeln, Markerbsen und Feuerbohnen fehlen nicht und sollen nicht zuletzt als Bienenweide blühen. So wird im Umgang mit diesen Pflanzen Erfahrung im Gärtnern gesammelt und der Blick für Bedürfnisse und Eigenarten von Pflanzen geschärft – Rasen mähen und Unkraut jäten gehören halt auch zur Gartenpflege, sonst übernimmt die „freie Natur“ wieder das Ruder und der Gärtner unterliegt diesen gewaltigen Kräften. Sicher zielt alle Aktivität auch auf die Ernte hin. Man darf gespannt sein, welche Gerichte die Mensa aus unseren Gartenerzeugnissen zaubern kann.

 

Ein Novum kann allerdings schon jetzt verzeichnet werden. Die tolle Wärmeperiode Mitte Juni hat uns eine beachtliche Heuernte beschert. Das Heu wurde zu Redaktionsschluss unter dem Vordach des Gebäudes, welches die Hackschnitzelheizung schützt, eingelagert. Gegen eine freiwillige Spende einer oder mehrerer „Hitze-Limos“ für die „Erntearbeiter“ konnte dieses Heu dann von Kleintierhaltern abgeholt werden. So bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass das Wetter gewogen bleibt und nach dem Säen und Pflegen das Ernten nicht zu kurz kommt!

 

Sebastian Kleinschwärzer

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn