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Alltag in Wasserburg 1948 - 1958

Ausstellung 2002

 

 

 

Organisation und Ausstellung

Nach einem ersten Schreiben im Januar 2001 an die Schüler, deren Eltern und Großeltern mit der Bitte um Suche nach greifbaren konkreten Dingen aus der Nachkriegszeit erfolgten positive Rückmeldungen, so dass die Arbeitsgruppe "Ausstellung" der Fachschaft gezielt die künftigen "Abteilungen" der Ausstellung auflisten konnte.  

 

 

 

 

Als Herzstück der Ausstellung wurde ein möglichst originalgetreuer Nachbau der ersten Sozialbauwohnung der Wasserburger Wohnungsbaugenossenschaft aus dem Jahre 1953 projektiert. Die originalen Baupläne und Leistungsverzeichnisse konnten beigebracht werden, so dass eine Handwerker-AG aus Schülern der 10. und 9. Klassen zur unbezahlten Ferienarbeit gegründet werden konnte. 

 

 

 

 

Förderer und Sponsoren

 

Die Förderer und Hauptsponsoren unserer Ausstellung waren die "Luitpoldiana-Studiengenossenschaft" (einziger Sonder-Bargeld-Etat, denn der Sachaufwandsträger hat dafür keinen Titel in seinem Haushalt) und das "Haus der bayerischen Geschichte" in Augsburg, das als Leihgabe das Mero-Stangen-System als Gerüst für den Wohnungsbau zur Verfügung stellte. Herzlicher Dank gebührt dem Schülervater Fritz Armbruster, ohne dessen Rat und Hilfe das Projekt so nicht zu realisieren gewesen wäre. Die meisten Holz-, Bau- und Maler-Materialien spendeten großzügig die Firmen Huber und Sohn sowie Holzfachmarkt Klaus Stemmer (beide Bachmehring/Eiselfing) und der Singer-Edeka- Markt.

 

Ferner halfen uns: Markthallen (Andreas Ass), Elektromeister Gerhard Rohrmeier (Soyen) und Malermeister Fritz Lueginger, der zum Glück seine schönsten Farb-Muster-Walzen aus den 50er Jahren aufbewahrt hatte. Das Gewandhaus Gruber lieh uns viele wertvolle Schaufenster-Figuren. Zu danken ist auch dem Automobil-Museum Amerang für seine Oldtimer-Leihgaben am Eröffnungstag und insbesondere Herrn Schwanninger für die Überlassung seines zugelassenen Goggo auf die ganze Dauer der Ausstellung. Beim Goggo-Rücktransport vom "Brenner", d. h. beim Treppen-hinab-Tragen wäre uns das kostbare 500kg-Stück beinahe noch entglitten.

 

Den Segen des Herrn Pfarrer Bernd Joa aus Edling konnten wir in Gestalt seines Original-Jugendzimmers Baujahr 1953 nebst Gemälden von Wasserburger Künstlern und weiteren Exponaten sehr gut gebrauchen. Unverzichtbar waren die Original-Baupläne der Gemeinnützigen Wohnungsbau-Genossenschaft Wasserburg samt ausgefülltem Leistungsverzeichnis (Preise 1953!), um eine konkrete Wohnung exemplarisch nachzubauen, sonst hätten wir die ungezählten Exponate sozusagen auf den üblichen Raumteilern und Stellwänden platzieren müssen. Dankenswerter Weise lieh uns die Sparkasse Wasserburg ihre sehr schönen und praktischen Stellwände, der Glasermeister Hans Gartner persönlich verglaste die beim Transport ruinierten alten Küchenfenster, die uns der Zimmerer Karl Dobler lieh. Besondere Fotos aus dem Gymnasium der späten 40er Jahre brachte Gerbermeister Alexander Irlbeck bei. Und wenn wir jetzt immer noch jemand vergessen haben sollten, es waren zum Glück sehr viele Helfer, der möge uns bitte verzeihen!

 

An dieser Stelle sei auch allen Schüler-Eltern und Großeltern für ihre häusliche "Schatzsuche" gedankt und dafür, dass sie uns Laien hinsichtlich der Ausstellungs-Sicherheit ihre teils teuren Fundstücke und Dokumente zu "treuen Händen" überlassen haben. Aus Mitteln der Elternspende wurde zum Schluss noch das finanzielle Defizit voll ausgeglichen. Dank an Eltern und Elternbeirat!  

 

 

Bericht in der Wasserburger Zeitung

 

 

 

Zeitgenössische Aufnahmen aus dem städtischem Bildarchiv

 

Schülerinnen und Schüler suchten Bilddokumente zur Alltagsgeschichte in Wasserburg, vernetzt mit der allgemeinen politischen Geschichte im Deutschland der Nachkriegszeit. Zu Plakaten vergrößert wurden sie in der Ausstellung gezeigt und kommentiert. Das Luitpold-Gymnasium dankt dem Leiter des städtischen Archivs und seiner Mitarbeiterin für die freundliche Hilfe.

 

 

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn