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Kunstprojekt Wasserburg leuchtet

Jenga zu Babel oder ein Meter auf ein Meter  

14. September, Wasserburg leuchtet. Wo man hinsieht Menschen und Licht, um die Ecke die nächste Lasershow. Mittendrin der künstlerisch-philosophische Interpretationsversuch des Lebens, geschaffen von Selma Al, Rebecca Deuschl, Vitus Elsasser, Joana Jung, Sandra Kaiser, Daniel Kann, Paula Maß und Dennis Zaremba unter Leitung von Marianne Huber. In wochenlanger Planung entstanden erste Ideen zu Konstruktion und Aufbau. Mit Hilfe von Marianne Huber und Urs Hasler, Vorstand und Gründungsmitglied des Vereins „Wasserburg leuchtet e..V.“, entstand nach und nach das Grundkonzept unseres Vorhabens. Immer wieder mussten wir in unseren Ideen ein wenig gebremst werden, denn wir hatten zwar eine blühende Fantasie, doch weder so viel technische Erfahrung noch Geld für die Finanzierung. Nach vielen Diskussionen, gemeinsamen Stunden und Nachmittagen in den Sommerferien stand unser Projekt endlich kurz vor der Vollendung. Nun fehlte nur noch die Montage am Ort des Geschehens. Sechs Würfel, zwei kleine, vier große, erstrahlen im hellen Licht von Glühbirnen, die im Inneren der Konstruktion befestigt sind. In fünf von den sechs Würfeln sind Gipsfiguren, Menschen oder Teile von ihnen, zu sehen, die verzweifelt versuchen, aus ihrem „Gefängnis“ auszubrechen. Hände, Gesichter, Füße drücken nach außen, an den Stoff, doch es gibt kein Entrinnen. Ganz oben die wabernden Konturen einer von innen beleuchteten, menschenähnlichen Gestalt. Sie, möglicherweise das Ideal, ein göttliches Erscheinungsbild, wollen die Menschen in den Würfeln erreichen. Mag doch dieses ideale Bild für jeden von ihnen etwas Anderes sein, es verkörpert das höchste Ziel. Doch unerreichbar ist es, denn es verändert sich ständig, ist immer in Bewegung. Es scheint die Würfelmenschen zu verhöhnen, werden doch ihre Bemühungen, aus den Würfeln, dem sie beengenden Raum, auszubrechen, niemals zum Erfolg führen. Über die Anstrengungen und Träume, die Perfektion zu erlangen, kann leicht das Wichtigste im Leben vergessen werden: Das Leben selbst.









Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn