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Projekt Schüleruni

Besuch der FH Rosenheim

Um Betrieb und Arbeitsweise an der Hochschule zu erkunden rückte die 8c des Luitpold-Gymnasiums samt Physik- und Mathematiklehrer an der FH in Rosenheim an. Das Projekt Schüler-Uni soll Schülern den Betrieb einer Hochschule bewusst machen und insbesondere das Interesse an technischen Studiengängen fördern. Dazu wird ein Schultag einer Mittelstufenklasse an die Hochschule verlegt, wo in zwei Workshopblocks an hoch­schul­typische Themen heran geführt wird.

Im einen Thema ging es um Holz als Werkstoff. Was könnte an der Rosenheimer FH auch wich­tiger sein? Holzsorten mit großer Dichte, erfuhren wir anschaulich demonstriert, schwim­men nicht, sind äußerst haltbar, weil sie für schädliche Organismen nahezu unangreifbar sind, schimmeln und faulen weniger und brennen auch nicht. So müssen beispielsweise Treppen in gewissen öffentlichen Gebäuden aus solchen Hölzern sein. Bis sie bei extremen Temperaturen doch Feuer fangen würden, wären Stahlkonstruktionen schon lange vorher zerstört. Zum The­ma vielfältige Verwendungsmöglichkeiten beeindruckten uns z. B. hölzerne Schwerlastbrükcken. Wir erfuhren aber auch über Sicherheitsvoraussetzungen und Kontrollen bei extrem be­lastungsfähigen Holzbauten. Dass Holznutzung in vielfältiger Weise Umwelt und Klima schüt­zend ist, wurde uns einmal mehr klar gemacht.

Im anderen Themenkreis ging es um Licht als Architektenaufgabe. Aufbauend auf unseren Schulkenntnissen über die spektrale Zusammensetzungen des Tageslichts oder künstlichem Lichts, überzeugten wir uns davon, welch unterschiedliche Farbwirkungen verschiedene Licht­quellen haben und deren unterschiedliche Auswirkung auf das menschliche Wohlbe­finden. In einer Lebenswelt, in der Menschen einen Großteil ihrer Zeit bei künstlichem Licht verbringen, wird das immer bedeutender. Im Lichtstudio konnten wir uns eindrucksvoll von den Wirkungen verschiedener Lichtverhältnisse überzeugen.

Neben dem Vorstellen dieser speziellen Themenbereiche ging es um Berufswahl und Ausbil­dung an den Hochschulen. Es besteht enorme Nachfrage nach Absolventen im MINT-Bereich (Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaft u. Technik). Ein Land, das wie unseres, seinen Wohlstand großenteils durch Export erwirtschaftet, muss fähige Köpfe in diese Rich­tung lenken. Gute Grundlagen in Mathematik und Deutsch sollen vor allem von der Schule mit­gebracht werden. Auslandssemester werden dringend empfohlen. Wer mehr Informationen über Möglichkeiten und Betrieb an der FH haben möchte, dem sei dazu die Homepage der FH Rosenheim  nahe gelegt. So konnten wir mittags die heimreise antreten mit der Überzeugung viel gelernt zu haben und dem Eindruck, dass es in diesen Berufsfeldern noch viel zu gestalten und entwickeln gibt, dass wir hier gebraucht werden und wir hier auch äußerst interessante Arbeitsgebiete vorfin­den. 

Otto Höchstetter


Am 14.07.2010 besuchte die Klasse 8c, in Begleitung von Herrn Baumgarten und Herrn Höchstetter, die Fachhochschule Rosenheim. Zuerst wurde der Klasse von Professor Feindor die Einrichtung in einer kurzen Präsentation vorgestellt. Danach teilten sich die Schüler in zwei Workshops auf. Im einen mit dem Thema „Licht“ wurde einem die Wichtigkeit des Tageslichts oder guter Beleuchtung durch Professor Wambsgans nahe gebracht. Auch die Berechnung des Sonnenstands zu Sonnwend und Tag-und-Nacht Gleiche zeigte der Professor. Im anderen Workshop „Holz“ erklärte Professor Illner die verschiedenen Holzeigenschaften. Zum Beispiel zeigte er den Schülern Holz, das nicht brennt oder nicht schwimmt. Nach den beiden Workshops gab es noch mal Gelegenheit Fragen über die Hochschule zu stellen. Ein besonderer Dank gilt der Fachhochschule, die der Klasse die Möglichkeit gegeben hat einmal in das Hochschulleben hineinzublicken.

Heinrich von Köller  









































































Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn