Facharbeitspreis 2011
Auszeichnung für Michael Kölbl
Die Physikfakultäten der bayerischen Hochschulen vergeben jedes Jahr zusammen mit der Industrie Preise für die besten Facharbeiten in Physik. Dieses Jahr ging der 5. Preis unter 80 eingesandten Arbeiten an das Luitpold-Gymnasium. Der Abiturient Michi Kölbl hatte einen „Parabolrinnensonnenkollektor“ gebaut, einen Wasserkessel angeschlossen und Messungen und Studien zur Energieausbeute gemacht. Der Kollektor mit parabelförmigem Querschnitt muss nur in Nord-Süd-Richtung aufgestellt und kann dann dem Tageslauf der Sonne nur durch Kippen nachgeführt werden. Die Strahlung sammelt sich an einem Wasserrohr, das durch die Brennachse der Parabolrinne geführt ist. Verbrennungen an den Händen des Kursleiters, der die Röhre im Betrieb anfassen wollte, bestätigen das Funktionieren eindrucksvoll. Die Studien sollten das Projekt Desertec, bei dem so Energie in einer heißen Wüstengegend gewonnen und zum Verbrauch transportiert werden soll, erläutern und messtechnisch bestätigen. Die Jury war davon beeindruckt. Leider konnten Schulleiter Peter Rink und Kursleiter Otto Höchstetter den Preis zusammen mit einem ansehnlichen Preisgeld nach seinem postalischem Irrweg erst jetzt mit 2 Monaten Verspätung überreichen.
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