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Elektromotor

Bauanleitung für einen Elektromotor

 

 

Die Klassen 9a und 9b durften im Physikunterricht bei Frau Siemoneit selbst einen Elektromotor basteln. Mit folgender Anleitung könnt auch Ihr diesen nachbauen.

 

Man braucht dazu:

 

 

Der Versuchsaufbau sieht dann folgendermaßen aus:

 

Als Erstes muss man den Kupferdraht in ca. 10 Windungen um die Batterie wickeln, bis auf beiden Seiten nur noch ein ca. 5 cm langer Rand bleibt. Diese Endstücke sind später die Zuleitungen. An jedem Rand schabt man einseitig mit der Schere oder dem Tapetenmesser den Lack vom Draht ab bis er nicht mehr glänzt sondern matt ist.

 

 

Aus den zwei Büroklammern werden die Verbindungen zu den Kontakten der Batterie geformt. Dazu werden sie zuerst auseinander und dann zu Haken gebogen. Anschließend werden sie mit dem Kreppband an der Batterie befestigt.

 

 

An der Unterseite der Batterie befestigt man den Magneten, der wegen der magnetischen Kräfte von alleine dort haftet. Er sollte auf der Höhe des Spulenquerschnittes stehen, so dass sein Magnetfeld die Spule gut durchsetzt. Am Schluss hängt man die Drahtspule mit den Zuleitungen in die Büroklammern und gibt ihr einen leichten Schubs. Wenn sie sich jetzt schnell um die eigene Achse dreht, hat man alles richtig gemacht.

 

 

Erklärung:

 

Immer, wenn die vom Lack befreite Seite des Drahtes mit den Büroklammern, und damit mit der Batterie, in Kontakt kommt, ist die Drahtspule stromdurchflossen und erzeugt ein Magnetfeld, ebenso wie der Magnet an der Batterie. Diese beiden Magnetfelder wirken so aufeinander, dass dabei eine Kraft entsteht, die senkrecht zum Magnetfeld (vom Nord- zum Südpol) und zur Bewegungsrichtung des Stroms (vom Plus- zum Minuspol) verläuft. Man spricht auf von der magnetischen Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter im Magnetfeld. Deshalb beginnt die Spule sich zu drehen.

 

Dieser Elektromotor besitzt keinen Kommutator, denn es fließt hier nur während einer halben Umdrehung Strom. Wenn die lackierte Seite der Spule in Kontakt mit den Büroklammern kommt, wird der Stromfluss unterbrochen und das Magnetfeld der Spule bricht zusammen. Normalerweise müsste die Spule aufhören sich zu drehen. Aber aufgrund ihres Schwungs dreht sie sich weiter, so dass die abgekratzten Seiten des Drahtes nach einer halben Umdrehung wieder mit den Büroklammern in Kontakt kommen. Der Strom fließt erneut, das Magnetfeld wird wieder aufgebaut, die Spule wird wieder angetrieben und alles beginnt von vorne.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und gutes Gelingen!

 

Daniela (9a)

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn