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Erde 2 

 

Die Erde gehört als 3. Planet des Sonnen­systems nach Merkur und Venus, vor Mars, zu den inneren Plane­ten. Diese sind alle erdähnlich: sie be­sit­zen einen teils flüssi­gen Eisen-Kern und darüber ei­nen Gesteins­man­tel, der außen von einer, bei der Erde 40 km dünnen, festen Kruste abgeschlossen wird. Von den Gesteins­planeten ist die Erde ist mit 12 756 km Durch­messer der größte. Während die äußeren Riesen­planeten fast gänzlich aus Gas bestehen, besitzt die Erde eine nur wenige Kilo­meter dünne Atmo­sphäre, die wegen ihrer Zusammen­­setzung aus haupt­sächlich Stickstoff (78%) und Sau­er­­stoff (21%) einzigartig ist: Der Mars kann wegen seiner geringen Massenanziehung nur eine noch dünnere Atmo­sphäre fest halten, der Merkur ist zudem auch noch zu nahe an der hei­ßen Sonne, was das Entweichen der Gasmoleküle weiter be­gün­stigt, und die dich­te At­mo­sphäre der Venus besteht zu 96,5% aus CO², was sie auf 500 °C aufheizt.

 

 

Die Erdatmosphäre schützt vor gefährlicher UV- und Rönt­gen-Strahlung, schwächt Mete­o­riten­einschläge und bewahrt unseren Planeten vor zu star­ker Auskühlung. In ihren unteren Schichten spielt sich auch das Wetter ab, das zusammen mit dem großen Wasservorkommen - 71% der Erdoberfläche werden von Ozeanen bedeckt - das Aussehen der Erde ­­prägt, sowie Leben ermöglicht.

 

 

Die Sonne sendet uns Licht und Energie. Die Rota­tion der Erde in 24 Stunden erzeugt den Wechsel von Tag und Nacht. Die Schräg­stel­lung der Erda­ch­se zur Son­nen­­rich­tung und der jährliche Umlauf um die Son­ne erzeugen die Jahres­zei­ten der ge­mäßigten Breiten. Im Extrem­fall geht die Son­ne jenseits der Polar­kreise im Som­mer nie unter (bleibt allerdings immer flach), während sie im Winter erst gar nicht aufgeht. Während des Sommers auf der Nord­halb­kugel herrscht auf der Südhalbkugel Winter - siehe kleines Bild vom Einstrahlungswinkel der Sonnen­strahlen. Am Äqua­tor hingegen steht die Sonne immer nahezu senk­recht über der Erde, wodurch das tropi­sche Klima ent­steht. Im Bild oben ist der Regen­wald­gürtel Zentral­afri­kas ge­rade noch zu er­­­kennen. Nördlich davon sieht man die von Pas­sat­­­win­den geprägte sub­tropi­sche Zone, mit trocken­en Steppen und Wüsten: Von der markanten Sahara, über Ägypten mit dem fruchtbaren Nil-Tal und Arabien bis nach Asien hinein. Die beiden Streifen zeigen den Schattenverlauf am 21. Juni und 21. Dezember.

 

 

Aufruf an uns alle: Der Lebens­raum Erde ist einzigartig und unser einzi­ger. Wir müssen ihn uns unbedingt erhalten!

 

Bildquelle: NASA (MODIS/Terra Satellit) und MhGlobProj

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn