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Verabschiedung von Stephan Heilmann

1. August 2013

 

 

Am 1. August 2013 beginnt für Stephan Heilmann der Ruhestand; viele können sich das wohl nur schwer vorstellen, weiß man doch, wie gerne Stephan Heilmann seinen Beruf als Lehrer ausgeübt hat. Seit September 1979, also unmittelbar nach dem Ende seiner Ausbildung, wirkt Stephan Heilmann am Luitpold-Gymnasium. Der engagierte Lehrer fiel schnell durch seine Tatkraft, sein pädagogisches Einfühlungsvermögen und seinen außergewöhnlichen Einsatz auf. Dabei ist Stephan Heilmann ein absoluter Familienmensch und er ist dies bis heute geblieben. Seit seiner Kindheit versammelt sich die gesamte Sippe alljährlich zu Pfingsten in Cavallino immer auf demselben Campingplatz. In der Familie fand und findet Stephan Heilmann die für ihn so wichtige Geborgenheit und Ruhe.

 

Dadurch wurde auch Raum für die vielfältigen Hobbies geschaffen. Der Sportlehrer hatte natürlich seine Hobbies auch im Sport gefunden: Beim TSV Wasserburg wurde er ein aktiver und erfolgreicher Volleyballer. Der Lehrermannschaft im Volleyball war er wichtiger Spieler und später erfolgreicher und langjähriger Coach. Mit seiner Mannschaft brachte er es zum oberbayerischen Vizemeister. Daneben spielte er sehr gern und gut Tennis. Mit Hans Brei hatte er schon bald ein Platzabo um Mitternacht. Die spannenden Matches dauerten zuweilen bis 2 Uhr in der Frühe. Natürlich gehörte irgendwann auch das Fahrradfahren, speziell das Mountainbiken, zu seinen Leidenschaften. Und eine Leidenschaft wäre keine Leidenschaft, wenn sie nicht zuweilen auch Leiden schafft. Er hat aber, außer ein paar Schrammen, keine bleibenden Verletzungen davon getragen. Das Skifahren wurde ihm ebenso zur Passion und er stand alljährlich als Begleiter der Skikurse zur Verfügung. Schließlich ist noch das Triathlon zu erwähnen, wo er wegen eines Versehens kurzzeitig zum Weltrekordhalter avancierte.

 

Sein zweites großes Hobby ist die Musik. Seine Gelassenheit und innere Ruhe befähigten ihn, als Kontrabassist nicht nur in der Lehrercombo, sondern auch im Wasserburger Kammerorchester über lange Jahre hinweg erfolgreich mitzuwirken. Dass er daneben ein leidenschaftlicher Chorsänger ist, sei nur am Rande erwähnt. In der Schule liebte er es, einen guten Unterricht zu halten. Der Kontakt zu seinen Schülerinnen und Schülern ist ihm bis heute sehr wichtig. Als Drogenkontaktlehrer kümmerte er sich intensiv um eine gute Drogenprävention. Seit 2001 ist er Kollegstufenbetreuer bzw. Oberstufenkoordinator. Gemeinsam mit StD Höng hat StD Heilmann in gekonnter Weise die Abiturprüfungen vorbereitet und durchgeführt, sodass der Schulleiter es leicht hatte. Im Grunde musste sich der Schulleiter um kaum etwas persönlich kümmern, so gut ist die Aufgabenwahrnehmung durch beide Kollegen, denen ich an dieser Stelle sehr herzlich dafür danken darf.

 

Derzeit ist StD Heilmann im Hauptberuf Opa, eine Tätigkeit, eine Aufgabe, die ihm viel Freude bereitet und in der er förmlich aufblüht. Dass er nebenbei heimlicher Kampenwand- und Heubergkönig ist, sei nur am Rande erwähnt. Ich persönlich werde einen stets freundlichen, kritisch-offenen Gesprächspartner verlieren, mit dem ein reger Gedankenaustausch stets möglich war und der mir half, Wasserburg und seine Menschen verstehen zu lernen. Die Schule verliert einen Kollegen, dessen Versetzung in den Ruhestand eine menschliche und fachliche Lücke reißen wird. Lieber Herr Heilmann, wir verdanken Ihnen vieles. Genießen Sie den Ruhestand und bleiben Sie so wie Sie sind.

 

Peter Rink

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn