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Absenzen und Versicherung

Absenzenregelung für alle Jahrgangsstufen

Allgemeines
Jede Abwesenheit vom Unterricht muss der Schule unverzüglich unter Angabe des Grundes schriftlich, telephonisch oder per Fax mitgeteilt werden! Wenn am ersten Tag der Abwesenheit noch keine zuverlässige Aussage über deren Dauer gemacht werden kann, muss die Information über weitere Fehltage täglich erneut erfolgen. Bei telefonischer Verständigung ist die schriftliche Mitteilung innerhalb von zwei Tagen nachzureichen. Die Mitteilung der Abwesenheit soll unbedingt vor Unterrichtsbeginn erfolgen, damit die Schule im Sinne eines Schutzes der SchülerInnen vor Gewalttaten die Möglichkeit erhält, schnell zu reagieren, falls Unklarheiten über deren Aufenthaltsort bestehen. Dazu ruft das Sekretariat in der Regel die Erziehungsberechtigten unentschuldigt fehlender SchülerInnen kurz nach Unterrichtsbeginn an. Den Klassenbuchbetreuern muss eine schriftliche Bestätigung für jeden Tag der Abwesenheit vorgelegt werden. Alle Krankmeldungen, Bestätigungen über die Abwesenheit und Anträge auf Beurlaubung müssen von einem Erziehungsberechtigten unterzeichnet werden, sofern der Schüler/die Schülerin das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

 

Abwesenheit bei Prüfungen
Falls Schulaufgaben oder andere angekündigte Prüfungstermine nicht wahrgenommen werden können, ist die Schule bereits vor der Prüfung darüber zu verständigen (z.B. telefonisch). Ohne diese Meldung gilt die Prüfung als unentschuldigt versäumt und wird mit Note 6 bewertet. In der Oberstufe besteht bei Absenzen an Prüfungsterminen grundsätzlich Attestpflicht. Das entsprechende ärztliche Attest ist am Tage der Prüfung bzw. spätestens am Tag darauf vorzulegen. Es muss die aktuellen krankheitsbedingten und zugleich prüfungsrelevanten körperlichen, geistigen und/oder seelischen Funktionsstörungen aus ärztlicher Sicht so konkret und nachvollziehbar beschreiben, dass daraus ersichtlich wird, ob am Prüfungstag tatsächlich Prüfungsunfähigkeit bestanden hat. Das heißt, aus dem ärztlichen Zeugnis müssen die Hindernisse, an der Prüfung teilzunehmen, klar hervorgehen, z. B. notwendige Bettruhe, objektive Unfähigkeit, sich ohne erhebliche Beschwerden oder ohne die Krankheitsbeschwerden zu verschlimmern zum Prüfungsort zu begeben bzw. sich der Prüfung zu unterziehen. Das Zeugnis braucht keine medizinische Diagnose zu enthalten. Am Schluss des Zeugnisses soll der Arzt feststellen, ob er aus ärztlicher Sicht Prüfungsunfähigkeit annimmt.

 

Anträge auf Befreiung vom Unterricht
Anträge auf Befreiung von einzelnen Unterrichtsstunden aufgrund einer während der Unterrichtszeit eingetretenen Erkrankung müssen vor dem Verlassen des Schulgebäudes im Sekretariat vorgelegt und von der Schulleitung genehmigt werden. Kann der Unterricht am Nachmittag nicht besucht werden, weil sich erst in der Mittagspause ein zwingender Hinderungsgrund einstellt, so ist die Schule sofort darüber zu verständigen!

 

Anträge auf Beurlaubung vom Unterricht
Anträge auf Beurlaubung vom Unterricht (bei voraussehbarer Verhinderung durch einen Arzttermin, familiären Anlass, etc.) müssen von den Erziehungsberechtigten spätestens drei Schultage vorher im Sekretariat eingereicht werden. Zu spät vorgelegte Anträge werden nur im Falle außergewöhnlicher Umstände genehmigt. Das Abgeben eines Antrags auf Beurlaubung berechtigt noch nicht zum Fernbleiben vom Unterricht. Der/die SchülerIn muss selbst in Erfahrung bringen, ob der Antrag genehmigt werden konnte. Schulaufgaben, die ein Schüler ohne genehmigte Beurlaubung versäumt, werden mit Note 6 bewertet. Sonderfall: Eine Fahrprüfung wird als Beurlaubungsgrund nur dann akzeptiert, wenn am Tag der Beurlaubung keine Schulaufgabe stattfindet.

 

Jahrgangsspezifische Regelungen
Für die KlassenbuchbetreuerInnen in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 gilt zusätzlich zu diesen Bestimmungen die Beachtung des Informationsblatts "Anleitung zum Eintrag der Absenzen in das Klassenbuch". In der Oberstufe wird das termingerechte Einreichen einer Krankheitsmeldung, eines Antrags auf Unterrichtsbefreiung bzw. auf Beurlaubung im Sekretariat durch den Eingangsstempel bestätigt, allerdings erst dann, wenn das entsprechende Formular ordnungsgemäß ausgefüllt wurde.

 

Attestpflicht
Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an einer Erkrankung Zweifel, so kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen oder schulärztlichen Zeugnisses verlangen. Wird dieses nicht vorgelegt, gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.

 

Schularzt
Schularzt unseres Gymnasiums ist Herr Dr. Rupprecht vom Staatl. Gesundheitsamt Rosenheim.

 

Befreiung vom Sportunterricht
Eine völlige oder teilweise Befreiung vom Sportunterricht muss jedes Jahr neu und unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung beim Direktorat beantragt werden. Nur im Bedarfsfall wird der Schulleiter auch den Schularzt einschalten. Befreiungen von der aktiven Teilnahme wegen Krankheit über einen Zeitraum von höchstens zwei Wochen können von den Eltern schriftlich beim zuständigen Sportlehrer beantragt werden. Der Schüler ist verpflichtet, beim Sportunterricht anwesend zu sein, es sei denn, es liegt ein entsprechender Antrag der Erziehungsberechtigten auf Freistellung vor.

 

Schulunfälle und Versicherung

Verhalten bei Schulunfällen
Alle Schülerinnen und Schüler sind beim Bayerischen Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUV) versichert. Wird ein Schüler bei schulischen Veranstaltungen - z.B. im Sportunterricht, beim Wandertag, auf dem Schulweg - in einen Unfall verwickelt, so ist sofort eine Lehrkraft bzw. das Sekretariat zu benachrichtigen. Hier wird alles weitere veranlasst. Falls ärztliche Behandlung in Anspruch genommen wird, hat der Versicherte dem Arzt mitzuteilen, dass ein Schulunfall vorliegt. Geben Sie keinen Krankenschein ab und akzeptieren Sie keine Privatrechnungen, es sei denn, Sie sind bereit, die Mehrkosten selbst zu tragen! Außerdem bitten wir Sie, eine Unfallanzeige - das Formblatt ist im Sekretariat erhältlich - innerhalb von drei Tagen sorgfältig ausgefüllt bei der Schule einzureichen. Die Anzeige wird dann von der Schule an den Bayerischen Gemeinde-Unfallversicherungsverband weitergeleitet.

 

Versicherungsschutz bei Schulveranstaltungen
Die Schülerunfallversicherung besteht nur dann, wenn es sich tatsächlich um Schulveranstaltungen handelt. Schulveranstaltungen sind der normale Pflicht- und Wahlunterricht, Wandertage, von Fachlehrern organisierte Besichtigungen, Schulskikurse o.ä. Andere Aktivitäten, die zwar von Mitgliedern der Schule, seien es Lehrkräfte oder Schüler, angeboten werden, sind von vornherein nicht zwangsläufig Schulveranstaltungen. Darunter fallen z. B. Theaterbesuche außerhalb der normalen Unterrichtszeit, für die eine Lehrkraft es übernommen hat, Karten zu besorgen, oder Klassenpartys, die von Schülern unter Beteiligung von Lehrkräften veranstaltet werden, und ähnliches. Um sicherzugehen, ob bei einer Veranstaltung tatsächlich Versicherungsschutz besteht, d.h. ob es sich wirklich um eine schulische Veranstaltung handelt, empfiehlt es sich im Zweifelsfalle, bei den betreffenden Lehrkräften bzw. im Direktorat nachzufragen.

Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn