Wie erreicht man die Traumnote 1,0?

29.06.2026

Die Spitzenabiturientinnen des Luitpold-Gymnasiums im Interview

Fünf Abiturientinnen und ein Abiturient haben dieses Jahr am Luitpold-Gymnasium mit der Spitzennote 1,0 abgeschlossen. Im Interview zeigten sie sich froh, zum ersten G9-Jahrgang zu gehören. Mit 18 oder 19 Jahren sei man reifer, habe schon den Führerschein und damit auch mehr Freiheiten und Möglichkeiten. Die neue Oberstufe biete eine freiere Fächerwahl, der Lehrplan sei nicht mehr so überfrachtet und es gebe weniger Nachmittagsunterricht als früher. 

Als stressig empfanden die sechs vor allem die langen Phasen mit einer dichten Abfolge von Schulaufgaben in den vergangenen zwei Jahren. Die Abi-Prüfung selbst sei dagegen gar nicht mehr so dramatisch gewesen. Wie kommt man zu solchen Traumnoten? Welche Tipps können die Jahrgangsbesten geben? Arbeitet im Unterricht mit, macht eure Hausaufgaben, haltet durch, bereitet euch langfristig mit Plan vor und begeistert euch für etwas!

Der Reitmehringer Samuel Schatz (1. v. l.) hatte als Lieblingsfächer Mathematik, Geschichte und Physik. Er war drei Jahre lang Schülersprecher, spielt gut Tennis und will demnächst an der PTH Zürich Maschineningenieurswesen studieren.

Lorena Reiserer aus Wasserburg (2. v. l.) plant ein Working Holiday in Südkorea und möchte einmal in der Musikproduktion arbeiten. Denn Gesang ist ihre große Leidenschaft, neben den Fächern Mathematik und Französisch.

Ebenfalls ins Ausland zieht es die Wasserburgerin Emily Schürer (3. v. l.). Sie will zuerst Work and Travel in England, Spanien und Italien machen und später Lehrerin am Gymnasium werden. Sie mochte am liebsten Englisch, Geschichte sowie Latein und erholt sich beim Bergwandern.

Ein Jurastudium in Passau oder München wird Lena Kaltenhauser (4. v. l.) beginnen. Am meisten begeisterte sie sich für die Fächer Englisch, Geschichte und Politik. In ihrer Heimatstadt Wasserburg spielte sie lange Trompete in der Stadtkapelle.

Die Eiselfingerin Jule Keßler (5. v. l.) klettert in ihrer Freizeit, musiziert mit der Geige und engagiert sich in der evangelischen Jugend. Passend zu ihren Lieblingsfächern Mathematik und Informatik wird sie Ingenieurswissenschaften studieren.

Eine herausragende Naturwissenschaftlerin ist Jona Broich (6. v. l.) aus Reitmehring. Am LGW hat sie die gut betreuten naturwissenschaftlichen Wettbewerbe und die Kunstprojekte geschätzt. Sie strebt in die Forschung und möchte an der Berliner Humboldt-Universität Biophysik studieren, eine Kombination ihrer bevorzugten Schulfächer.

Das Interview führte Gerhard Widmann.