
Italienaustausch 2026 mit Treviso
02.07.2026
Sonntag, 01.02.26
Endlich war der Tag gekommen: Wir fuhren nach Italien! Als wir uns um 7:45 Uhr vor der Schule trafen, flossen noch die letzten Tränen. Mit vollgestopften Koffern und Vorfreude starteten wir dann um 8:00 Uhr die langersehnte Fahrt zu unseren Austauschschülern. Die Busfahrt wurde mit Musik, Serien, Schlafen, Ratschen und einigen Pausen gut gefüllt, sodass wir dann um 15:00 Uhr gut gelaunt, aber auch ein bisschen nervös in Treviso ankamen. Dort warteten die Gastfamilien schon voller Freude auf uns und sie empfingen uns mit offenen Armen. Dies machte es uns leichter, denn wir fühlten uns sofort wohl.
Mit vollgepackten Autos verließen wir unsere Lehrerinnen Frau Baumgartner und Frau Benger und verbrachten einen wunderschönen ersten Abend zusammen mit unserer Gastfamilien. Einige gingen essen und shoppen, andere machten es sich in ihrem neuen Zuhause gemütlich und spielten Spiele.
Damit wurde schon der erste Tag zu einer besonderen Erinnerung!
Montag, 02.02.26
Am Montag starteten wir mit einem normalen Schultag, jedoch waren viele von uns vom langen Schulweg überrascht, da man das von zu Hause anders gewohnt war. Dann sahen wir zum ersten Mal so richtig unsere Gastschule: das „Mazzotti“. Gegen 8 Uhr brachten uns unsere Austauschpartner zur „Aula Cupola“ für die Begrüßung. Dort sahen wir unsere Lehrkräfte wieder und durften die Schulleiterin kennenlernen. Nach der Begrüßung und Besprechung des Programms für diese Woche sollten wir ein paar Fragen über Venezien beantworten und erhielten anschließend noch eine Führung durch das Schulgebäude. In kleinen Gruppen besuchten wir verschiedene Unterrichtsstunden. Wir wurden dabei herzlich aufgenommen und direkt in den Schulalltag integriert. Am Nachmittag erkundeten wir die Stadt Treviso im Rahmen einer Stadtrallye und sammelten dabei viele neue Eindrücke. Den Abend konnten wir mit unseren Gastfamilien individuell gestalten, zum Beispiel essen gehen. Insgesamt war es ein gelungener Tag, der uns das Einleben deutlich erleichtert hat.
Dienstag, 03.02.26
Für viele war es das erste Mal, Venedig zu besichtigen. Das machte den Tag einzigartig. Um halb neun sind wir vom Treviser Bahnhof aus mit dem Zug nach Venedig gestartet. Jedoch lag bei der Ankunft gefühlt ganz Venedig unter Wasser, denn es hat zunächst nicht aufgehört zu regnen.
Der starke Wind hat es uns noch schwerer gemacht, die Stadt zu erkunden. Aber wir haben sehr viel über Venedig erfahren und es war sehr interessant. Auf das geplante Mittagessen bei Burger King haben wir uns schon gefreut, denn wir hatten großen Hunger. Doch leider war es nicht ganz so, wie wir es uns vorgestellt hatten…
Nach dem Essen durften wir dann in Kleingruppen in Venedig shoppen, essen oder spazieren gehen. Danach sind wir wieder mit dem Zug nach Treviso gefahren: mit vielen Erinnerungen! Den Abend durften wir wieder mit unserer Gastfamilie verbringen. Die Tage wurden oft mit einem wunderschönen Abendessen abgerundet.
Mittwoch, 04.02.26
Am Mittwoch standen erneut Unterrichtsbesuche auf dem Programm. Wie zuvor am Montag wurden wir wieder auf verschiedene Klassen verteilt. Im Unterricht konnten wir viele Unterschiede gegenüber unserem deutschen Schulsystem feststellen. Die Lehrer reagierten meist ruhiger auf Unterrichtsstörungen, Konsequenzen gab es nie wirklich. Außerdem mussten die italienischen Schüler bei Ausfragen vor der ganzen Klasse sitzen und diese dauerten auch wesentlich länger, als wir es gewohnt waren. Da sind uns unsere doch ein wenig lieber! Um 12 Uhr trafen wir deutschen Schüler uns dann mit unseren Lehrerinnen. Wir durften alle unsere Erfahrungen, die wir bis dahin schon gemacht hatten, mitteilen und hatten die Chance potentielle Probleme anzusprechen. Gegen 13 Uhr endete der Unterricht und wir konnten den restlichen Tag frei gestalten. Manche blieben einfach mit ihren Gastfamilien daheim, um einen etwas ruhigeren Tag zu haben, andere jedoch gingen beispielsweise shoppen, fuhren ans Meer nach Jesolo, spielten Lasertag oder aßen in italienischen Restaurants.
Donnerstag, 05.02.26
Für Donnerstag war ein weiterer toller Tag geplant, diesmal jedoch ohne unsere Austauschschüler. Um ca. 8 Uhr sind wir von der Schule aus nach Bassano del Grappa gestartet. Dort angekommen haben uns zwei italienische Schülerinnen die Stadt und ihre Geschichte gezeigt. Die alte Brücke (Ponte Vecchio) haben wir bewundert, denn sie war äußert lang. Anschließend durften wir ein paar Stunden selbst die Stadt erkunden, essen gehen, shoppen oder auf dem Markt einkaufen. Diese Zeit hat uns sehr gut gefallen. Am Nachmittag ging es für uns zur Gipsothek, bei der wir uns viele alte Statuen anschauen durften und lustige Bilder machten. In diesem Dorf steht der Tempio Canoviano, welchen wir auch noch besucht haben. Danach fuhren wir wieder zur Schule, wo uns unsere Austauschschüler schon erwartet haben. Den Abend konnten wir gemeinsam mit unserer Gastfamilie entspannt ausklingen lassen.
Freitag, 06.02.26
Am Freitag merkte man schön langsam, dass die Stimmung sank. Ständig dieser Gedanke: ˋHeute ist der letzte Tag, danach ist es vorbei.´ Natürlich genossen wir unseren letzten Tag trotzdem. Der Vormittag war ziemlich entspannt, wir nahmen ein letztes Mal am Unterricht teil und hatten noch einmal eine Besprechung mit unseren Lehrerinnen. Am Nachmittag konnten wir Zeit mit unseren Gastfamilien verbringen und ihnen helfen das Essen für das Buffet am Abend vorzubereiten. Abends fand unser Abschiedsabend statt, an dem alle am Austausch beteiligten Familien, Schüler, Lehrkräfte und die Schulleitung nochmal zusammenkamen. Es gab Abschiedsworte und sogar Abschiedsgeschenke. Anschließend wurde des Buffet eröffnet. Es wurde viel gelacht und getanzt. Es war auf jeden Fall eine gelungene Abschlussfeier für einen wundervollen Austausch, bei dem wir einzigartige Momente erleben durften, neue Freundschaften knüpften und, ja, eine zweite Familie in Italien fanden!
Samstag, 07.02.26
Am Samstag war es dann soweit: Der Tag der Verabschiedung war gekommen. Schweren Herzens mussten wir uns von unseren Gastfamilien und den italienischen Austauschschülern trennen. Die Abfahrt fiel uns sehr schwer. Nach einer staufreien Busfahrt kamen wir kurz nach 14 Uhr in Wasserburg an. Unsere Familien haben sich schon sehr auf uns gefreut und wir waren auch glücklich, wieder zu Hause zu sein, obwohl es für jeden eine schöne Woche war!
Lea Wagner & Elisa König, 9a









